082_5 Tipps für die Schule: Wie dein Kind leichter und erfolgreicher durch den Schulalltag kommt

Ines Banghard • 7. November 2026

081_5 Tipps für die Schule: Wie dein Kind leichter und erfolgreicher durch den Schulalltag kommt

Hallo und herzlich Willkommen,


Heute schenke ich dir meine 5 Tipps, die ich den Coaching-Kids & Teens immer für den Lebensbereich Schule mitgebe.

Diese 5 Tipps sind schnell und leicht umzusetzen und haben auch schnelle Effekte. Diese Folge ist also für dich, wenn dein Kind gerade Herausforderungen in der Schule hat.

Starten wir mit den fünf Tipps.


Tipp 1: Check deine Grundeinstellung schon morgens im Bett


Der erste Tipp beginnt schon morgens im Bett beim Aufwachen. Ich kenne das noch von mir selbst: Manchmal lag ich im Bett und dachte: „Boah, ich hab sowas von gar keinen Bock auf die Schule. Ich würde lieber noch im Bett liegen bleiben oder gleich daheim bleiben."


Und genau in diesem Moment verliert man sich oft in einem Gedankenstrudel und denkt über den Tag nach: „Boah, heute hab ich Mathe, da hab ich noch weniger Lust. Der Leon (Name fiktiv erfunden) hat mich gestern so doof angeguckt, da hab ich auch keine Lust, ihn zu treffen. Und dann ist der Tag noch so lang."


Was dann mit der Motivation passiert, brauche ich nicht zu sagen: Sie geht immer mehr in den Keller.


Und genau hier ist es wichtig, sich selbst zu catchen. Den Kids & Teens, die ich begleite, sage ich, dass sie sich schon im Bett selbst sagen sollen: „Hey, es ist ok, dass ich jetzt müde bin, und es ist auch ok, wenn ich keine Lust habe. Aber ich weiß, dass heute ein toller Tag wird, weil ich es entscheide!"


Genau das verändert sehr schnell die innere Haltung, den Fokus, den dein Kind im Außen setzt, und schlussendlich auch das, was ihr im Leben erlebt. Klar, vielleicht ist da immer noch Mathe, auf das dein Kind keinen Bock hat. Und Leon will es vielleicht auch noch nicht treffen. Und der Tag ist vielleicht immer noch lang. ABER: Dein Kind hat an diesem Tag auch Englisch und Sport, was ihm Spaß macht, und es sieht Menschen, auf die es sich freut. Genau das meine ich mit „es verändert den Fokus deines Kindes".


Der erste Tipp ist also: Checkt regelmäßig eure Grundeinstellung, mit der ihr durch euer Leben geht.


Tipp 2: Hinterfrage die Geschichten, die du dir über die Schule erzählst


Der zweite Punkt, den ich immer wieder mitgebe: Die Kids & Teens sollen nicht nur ihre Grundeinstellung regelmäßig checken, sondern auch generell die Geschichten, die sie sich über die Schule erzählen.


Ich gebe dir dazu ein konkretes Beispiel. Angenommen, dein Kind hat sich als Star seines Lebens dafür entschieden, ab sofort ein sehr guter Schüler bzw. eine sehr gute Schülerin zu sein.


Kurze Wiederholung: Dein Kind ist bereits der Star seines Lebens

Wenn du neu hier bist oder das Ganze einfach wiederholen möchtest, hier eine kurze Ergänzung. Deshalb rate ich dir auch, immer wieder in die älteren Blogbeiträge reinzulesen.


Das Grundprinzip hinter allem ist: Dein Kind ist bereits der Star seines Lebens. Das ist sozusagen die Überschrift. Dazu kommen die Unterüberschriften, die im Detail beschreiben, was das für dein Kind bedeutet. Zum Beispiel: „Ich bin gesund", „Alle mögen mich" und „Mein Leben wird immer leichter und besser". Das sind jetzt einfach mal drei Beispiele.

Auf den Lebensbereich Schule bezogen heißt das: Wenn das Leben immer leichter und besser wird, dann wird es auch in der Schule immer leichter und besser. Wir können aber auch die Abkürzung nehmen, direkt an den Endpunkt gehen und sagen: Dein Kind ist ein sehr guter Schüler bzw. eine sehr gute Schülerin.


Dazu ein kurzer Hinweis: Das heißt nicht, dass nie wieder etwas Doofes passiert oder dass dein Kind nie wieder eine Arbeit oder einen Test verhaut. Nein, das heißt es nicht.


Du kannst es eher so sehen, und das kennt jeder: Jeder bekommt mal einen Schnupfen, Husten oder eine Erkältung. Dann ist diese Person gerade krank. Aber die Unterüberschrift lautet ja: „Ich bin gesund." Ich frage die Kids & Teens dann auch immer: „Wenn du erkältet bist, denkst du dann: ‚Was, wenn ich nie wieder gesund werde? Was, wenn ich ewig erkältet bleibe?'" Da lachen sie schon fast und sagen: „Nein."


Und genauso ist es mit der Schule. Ein sehr guter Schüler bzw. eine sehr gute Schülerin macht sich bei einem Ausrutscher keine Gedanken, sondern denkt: „So what, nächstes Mal wird's wieder besser." Ein Kind, das nicht von sich denkt, dass es sehr gut ist, macht sich dagegen Gedanken.


Beispiel aus dem Coaching: Wenn der Lehrer sagt, das nächste Thema ist schwer

Ich zeige dir jetzt ein paar Beispiele aus meinen Coachings.

Die Ausgangssituation: Ein Schüler hatte im letzten Schuljahr richtig schlechte Noten und absolut keinen Bock auf Mitarbeit. Er hat sich entschieden, ab sofort ein sehr guter Schüler zu sein. Wir machen eine 1:1-Umsetzungsbegleitung mit meinem Programm GAME CHANGER. Er arbeitet motiviert mit, bekommt sehr viel Lob von den unterschiedlichsten Lehrern und kommt gut im Unterricht mit. Er ist also auf Erfolgskurs.


Und plötzlich sagt ein Lehrer: „Das kommende Thema ist mit das schwerste."

Und schon hat er gemerkt, wie im Kopf diese Bullshit-Geschichte losgehen wollte: „Dann muss ich mehr machen. Was, wenn es nicht reicht? Was, wenn ich es nicht hinbekomme?"


Ich habe dann erst mal gesagt: „Stopp! Das ist erst mal eine Aussage! Du entscheidest, ob du dieser Aussage glaubst! Du kannst dich auch entscheiden, dass es für dich leicht ist und du es auf Anhieb kapierst!"


Und da schließt sich der Kreis. Ich habe ihm mitgegeben: „Wenn du lernst, gehst du doch aus dem inneren State ‚Ich bin ein sehr guter Schüler' ans Lernen. Würde ein sehr guter Schüler denken: ‚Was, wenn ich das nicht hinbekomme?'" Antwort: „Nein." Und ich: „Siehst du!"


Damit haben wir dieses Kopfkino gleich im Keim erstickt, und et voilà: Er versteht das Thema tatsächlich auf Anhieb und findet es leicht.


Noch ein Punkt: Es geht nicht darum, dass der Lehrer das nicht hätte sagen sollen. Alles gut. Der Lehrer schaut sich die Statistik an, dass das Thema schwerer ist, und wollte die Schüler und Schülerinnen darauf vorbereiten. Gleichzeitig kann jedes Kind für sich entscheiden, dass es zu dieser statistischen Ausnahme gehört, weil es für das Kind sowieso immer leichter und besser wird.


Beispiel aus dem Gruppencoaching: „80 % Durchfallquote"

Ein anderes Beispiel, ebenfalls aus dem GAME CHANGER Gruppencoaching:

Ich kenne diese junge Frau, seit sie 16 ist. Damals waren ihre Noten schlecht. Dann hat sie ihr Abi mit einer 2 vor dem Komma bestanden, und jetzt studiert sie. Das ist für die anderen im Gruppencoaching auch interessant zu sehen.


Aber zurück zu ihr: Ich habe sie gefragt, wie das Studium gestartet ist, und sie meinte: „Gut, macht Spaß. Aber, Ines, die eine Dozentin hat in der ersten Vorlesung gesagt: ‚Bei mir liegt die Durchfallquote bei 80 %.'" Sie war ein bisschen geschockt und fand das demotivierend.


Auch das habe ich gleich relativiert. Ehrlich gesagt kenne ich das von mir selbst. Bei mir wurde in der ersten Vorlesung ebenfalls gesagt: „Das ist eine Aussiebklausur. Viele Ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen sind hier im Drittversuch. 80 % Durchfallquote."


Ich habe ihr dann gesagt: „Du hast mehrere Versuche, insgesamt drei. ABER: An diesen Punkt kommst du nicht. Du schaffst alles im ersten Anlauf, sonst machst du dir unnötig Druck. Beim dritten Mal würdest du nämlich automatisch exmatrikuliert. Deshalb machst du dir den Druck gar nicht erst und schaffst es von Anfang an. Denk mal daran, welche Erfahrungen du schon gesammelt hast: von richtig schlechten Noten zu einem Abi mit einer 2 vor dem Komma. Diese Erfahrung nimmt dir niemand, und wenn du das geschafft hast, schaffst du das weiterhin."


Ich habe mit ihr und allen anderen dann noch darüber gesprochen, warum Profs und Dozenten so etwas sagen, oder eben in dem vorherigen Fall der Lehrer.

Die Botschaft lautet: „Ihr sollt von Anfang an mitmachen! Und nicht den ganzen Tag Party or chilly vanilly machen und erst kurz vor den Prüfungen lernen. Das macht ihr ja eh nicht, sonst wärt ihr nicht hier. Aber das ist einfach mal eine Hintergrundinformation für euch. Ihr entscheidet, was für euch eure Wahrheit ist. Ihr selbst könnt alles in eurem Leben verändern, was ihr wollt. Ihr habt die Macht über alles. Und ich supporte euch ja auch dabei."


Das war für alle wieder interessant, weil es gezeigt hat, dass jeder solche Sätze mal an den Kopf geworfen bekommt, dass niemand damit allein ist und dass einzig und allein der Umgang damit zählt.


Tipp 2 kurz zusammengefasst: Sich selbst catchen

Tipp 2 noch einmal kurz zusammengefasst: Sich selbst catchen, wenn Gedanken kommen wie „Was ist, wenn ich es nicht hinbekomme? Was ist, wenn es schlechter wird? Was ist, wenn …?" Genau da fängt der Verstand an, uns „tolle" Geschichten zu erzählen.


Und in genau diesen Momenten ist es wichtig, sich zu catchen und gern auch laut (!) zu sich selbst zu sagen: „Mir gelingt alles, was ich mir vornehme, und es wird immer leichter und besser."


Das ist keine Rocket Science.

ABER: In diesen Momenten sich zu catchen, also sich der Gedanken, die da sind, überhaupt erst mal bewusst zu sein, ist wichtig. Schließlich denken wir sehr viele Gedanken am Tag, und mitzubekommen, was wir uns selbst erzählen, ist manchmal tatsächlich Rocket Science. Aber dafür bin ich ja da und begleite die Kids & Teens dabei.


By the way: Wenn du auch möchtest, dass ich dein Kind dabei begleite, leichter sein Traumleben in jedem Lebensbereich zu leben, glücklich, erfüllt und erfolgreich, dann schau dich gern auf meiner Website um. Dort findest du alle Angebote im Detail und siehst, wie wir zusammenarbeiten können.



Einschub: Gedanken sind nur Zeugen, du bist Richter/in


Bevor wir zu meinem dritten Tipp kommen, möchte ich noch kurz etwas zum Thema Gedanken einschieben.


Es geht nicht darum, nie wieder einen doofen Gedanken zu haben. Das ist Bullshit. Wir müssen auch nicht gegen unseren Verstand kämpfen oder ihn mit Affirmationen vollballern, bis wir fast Kopfweh davon bekommen.

Darum geht es nicht.

Es geht eher darum, die Gedanken zu beobachten und zu sagen: „Ja, ich glaube dir, und du bist meine Wahrheit." Oder: „Nein, du bist nicht meine Wahrheit. Das ist deine Wahrheit, aber nicht meine."


Man kann sich das vorstellen wie einen Richter bzw. eine Richterin, die Zeugen empfängt.

Gedanken sind lediglich Zeugen.

Zeugen kommen in einen Gerichtssaal und berichten, was sie gesehen haben.

Und so kommen unsere Gedanken in unseren Kopf und erzählen einfach, was sie von der Welt sehen.

Zum Beispiel: „Letztes Schuljahr war schlecht, also wird es dieses Jahr auch so." Oder: „Schau dir realistisch deine Noten an, das bekommst du nicht hin." Und so weiter.


Es kommen aber auch Zeugen, die sagen: „Du bist nicht mehr dieselbe Person wie letztes Jahr, du hast dich verändert. Du schaffst das easy. Schau mal, da gelingt dir das Lernen doch schon erfolgreich." Und so weiter.


Sie kommen alle.

Und alle haben auf ihre Art Recht, weil sie die Welt eben so sehen.

Aber genauso wie im Gerichtssaal gibt es jemanden, der entscheidet, wem er glaubt: die Richterin bzw. den Richter.


Und so ist es auch bei uns und unseren Gedanken: Wir selbst sind Richter bzw. Richterin über unsere Gedanken und entscheiden, welchen Gedanken wir glauben wollen.


Deshalb sage ich den Kids & Teens, die ich begleite, auch immer: „Doofe Gedanken hat jeder. Aber die machen nichts mit euch, weil ihr schließlich entscheidet, ob ihr ihnen glaubt oder nicht."


Das Wichtige ist also, sich vom Verstand zu distanzieren.

Und das erfolgt durch SELBSTbewusstSEIN.

Deshalb sage ich auch: SELBSTbewusstSEIN ist die Nummer 1 Eigenschaft für’s Traumleben.

Und diese Kompetenz erlangt dein Kind bzw. es erinnert sich wieder daran, in meinem Kurs SELBSTbewusstSEIN.


So, das war mir nur kurz wichtig einzuschieben.



Tipp 3: Stellt Fragen


Und jetzt zum dritten Punkt. Hier geht es um die konkrete Umsetzung.

Bei den ersten beiden Punkten ging es ja nicht darum, etwas zu tun, sondern um die innere Einstellung und die Gedankenhygiene.


Der dritte Tipp lautet: Stellt Fragen.


Schule ist zum Lernen da und nicht dafür, schon alles zu können.

Das ist genauso wie später in der Ausbildung, im Job und ganz allgemein im Leben:

Wer fragt, kommt immer weiter.


Daher sage ich den Kids & Teens immer wieder: „Schule ist euer Job.

Das bedeutet auch, dass ihr nachfragt, wenn ihr etwas nicht wisst.

Und es bedeutet, dass ihr euch dort nicht berieseln lasst und chillt wie im Kino, sondern mitmacht."


Gleichzeitig sage ich ihnen, vor allem in den Gruppencoachings, natürlich auch immer wieder: „Ich gehe nicht davon aus, dass ihr da chillt und euch berieseln lasst, zumindest nicht, seit ihr bei mir seid.

Ich weiß aber, dass einige von euch das früher gemacht haben.

Alles gut, mir ging es in meiner Schulzeit auch so."


„Wenn ich euch sowas sage, dann geht es mir vor allem darum, dass ihr meine Stimme in eurem Kopf hört, wenn ihr mal auf einen Schultag keinen Bock habt.

Dann reißt ihr euch zusammen und macht trotzdem mit, denn ehrlich, ihr müsst da sowieso rumsitzen.

Also macht das Beste draus!"



Tipp 4: Bereitet euren Unterricht vor und nach


Der vierte Tipp lautet: Bereitet euren Unterricht nach und vor.


Was meine ich damit?

Stellt euch vor, ihr habt heute Mathe.

Dann ist es wichtig, egal ob ihr Hausaufgaben habt oder nicht, dass ihr euch zu Hause noch einmal anschaut, was ihr in der Schule gemacht habt. Ihr wiederholt es also quasi. Und wenn ihr etwas nicht verstanden habt, nehmt ihr euch die Zeit, es nachzuvollziehen. Habt ihr dafür gerade keine Zeit, plant ihr in der Woche ein, wann ihr euch näher damit befasst, und fragt gegebenenfalls eure Lehrerin bzw. euren Lehrer, ob eine Wiederholung möglich ist.

Und wenn ihr das Thema an dem Tag in Mathe verstanden habt, dann lest es einfach nur durch. Wenn die nächste Mathestunde ansteht, lest ihr es euch einen Tag davor noch einmal durch. Somit habt ihr es schon zweimal wiederholt. Ihr kommt leichter in der Schule mit und könnt leichter mitarbeiten.


Wenn ihr das in jedem Fach so macht, oder zumindest in den Hauptfächern, müsst ihr für Arbeiten gar nicht mehr so krass lernen und könnt euch auf die für euch schwierigeren Themen konzentrieren.

Und ja, so leicht ist es. So wurde ich Jahrgangsbeste im Studium, und so gelingt es den Kids & Teens, von wirklich schlechten Noten zu sehr guten Noten zu kommen.


Das erfordert Selbstdisziplin, Dranbleiben und Eigenmotivation. Aber ihr macht es für euch!

So wie ihr zum Beispiel auch beim Sport dranbleibt.



Tipp 5: Arbeitet aktiv mit und nutzt die Drei-Stifte-Methode


Weiter geht es mit dem fünften und letzten Tipp.

Er hat mit dem Thema Mitarbeit in der Schule zu tun. Mitarbeit ist ein richtig guter Faktor.

Mittlerweile macht sie in sehr vielen Schulen etwa 50 % der Note aus.

Und ehrlich, das ist genial!


Denn damit wird relativiert, dass Klassenarbeiten eine Momentaufnahme sind und die Noten demnach auch.

So fallen Blackouts oder schlechte Tage bei Arbeiten nicht so stark ins Gewicht.


Früher war das bei mir so: Mitarbeit hat gezählt, wenn man zwischen zwei Noten stand. Gute Mitarbeit => bessere Note. Schlechte Mitarbeit => schlechtere Note. Heutzutage zählt sie mehr. Das ist super, aber man muss natürlich erst mal mitarbeiten.


Wenn die Tipps 1 bis 3 schon erfolgreich umgesetzt werden, machen die Kids in der Regel auch Tipp 4.

Und sie merken, dass Tipp 4 leichter umzusetzen ist, wenn sie Tipp 5 beherzigen, weil sie im Unterricht einfach mehr mitbekommen.


Oft haben Kids & Teens aber keine richtige Kontrolle darüber, wie viel sie mitarbeiten.

Deshalb gebe ich ihnen immer einen visuellen Anker mit: Ihr legt euch in jedem Fach drei Stifte auf den Tisch.

Wenn ihr euch einmal gemeldet habt, legt ihr den ersten Stift weg.

Beim zweiten Melden den zweiten, und so weiter. Im nächsten Fach beginnt ihr wieder von vorn.


Die Stifte helfen ihnen, sich zu erinnern: „Oh, melden und mitmachen!"

Und gleichzeitig wissen sie am Ende: „Ja, ich habe heute richtig gut mitgemacht!"


Ich finde es immer so goldig, wenn sie in ihren Journals, die es in meinem Online-Shop für Grundschulkinder, Jugendliche und Eltern zu kaufen gibt, feiern: „Alle meine Stifte sind weg!" Und bei „Was will ich morgen unbedingt erreichen?" schreiben sie oft: „Alle Stifte wieder weg haben!"


Wenn ihr das durchzieht, habt ihr euch in jedem Fach an jedem Tag mindestens dreimal gemeldet.

Ich sage bewusst „mindestens", denn sehr oft macht den Kids & Teens das dann Spaß.

Sie bekommen mehr vom Unterricht mit, sehen ihre Erfolge und melden sich letzten Endes öfter.


Dreimal pro Stunde reicht natürlich auch schon aus, um von den Lehrern ständig gelobt zu werden.

Die Lehrer erkennen die Motivation und drücken auch mal ein Auge zu, wenn am Anfang ein Test oder eine Arbeit verhauen wird, weil sie ja sehen, wie motiviert das Kind mitmacht.

Und die logische Konsequenz ist, dass auch die schriftlichen Noten besser werden.

Die Kids lernen ja ganz anders und erinnern sich täglich daran, dass sie bereits sehr gute Schüler bzw. Schülerinnen sind. Aus diesem State heraus lernen sie, gehen in die Schule, machen dort mit und leben generell ihren Alltag.



Warum sich gute Noten für dein Kind ganz normal anfühlen

Das ist auch der Grund, warum Eltern mir sehr oft sagen: „Ja, Ines, mein Kind hat jetzt echt gute Noten. Aber, du, ich hätte gedacht, dass mein Kind sich da mehr drüber freut."


Dein Kind freut sich. Gleichzeitig fühlt es sich für dein Kind normal an.

Warum? Weil dein Kind sich schon bevor es die sehr guten Noten im Außen wirklich hatte daran erinnert hat, dass es bereits ein sehr guter Schüler bzw. eine sehr gute Schülerin ist.


Dein Kind geht also die ganze Zeit mit dieser Attitude durch seinen Alltag und ist dadurch sowieso schon diese Person. Die sehr guten Noten sind dann einfach nur die logische Konsequenz. Deshalb fühlt es sich normal an.


Der Apfelbaum: Warum die Arbeit erst mal unsichtbar ist

Deshalb hier noch einmal ein Hinweis: Die ganze Arbeit, die ich mit deinem Kind mache, ist erst mal ein bisschen unsichtbar. In der Schule ist das natürlich anders: Wenn wir eine Mathe-Aufgabe lösen, bekommen wir sofort das Feedback „richtig" oder „falsch". Hier ist das eben nicht so.


Es ist eher so, als würden wir einen Apfelbaum pflanzen. Wir stecken den Apfelkern in die Erde und dürfen dann dafür sorgen, dass der Baum wächst. Gleichzeitig wissen wir, was für ein Baum daraus wird. Da kommt nicht plötzlich ein Walnussbaum heraus. Wir wissen: Hier entsteht ein Apfelbaum. Und du denkst dabei auch nicht an den wachsenden Kern, sondern an das Endergebnis „Apfelbaum".


Genauso ist es bei den Kids & Teens. Wir gehen ans Ende, also „Ich bin bereits ein sehr guter Schüler bzw. eine sehr gute Schülerin", und das Ergebnis ist die logische Konsequenz.

So wie du auch nicht verwundert bist, wenn an deinem Apfelbaum plötzlich Äpfel hängen. Davon gehst du ja schließlich aus.


In diesem Beitrag ging es natürlich um den Lebensbereich Schule.

Aber alles, was ich hier gesagt habe, ist vom Grundprinzip her auf jeden anderen Lebensbereich übertragbar.


Mein Angebot für dich



Alright, das war's für heute.


Wenn du möchtest, dass ich dein Kind begleite, dann schau einfach auf meiner Website nach.

Dort findest du alle meine Angebote im Detail beschrieben. Bei Fragen schreib mir einfach oder vereinbare dir dein kostenloses Beratungsgespräch.



Alles Liebe, deine

von Ines Banghard • 3. Oktober 2026
Resilienz trifft IT: Im Gespräch mit David Kaselow geht es um mentale Widerstandsfähigkeit, Angst vor KI, Berufseinstieg junger Menschen und viel mehr.
von Ines Banghard • 15. August 2026
Hier erkläre ich anhand von einem praktischen Beispiel aus meinen Instagram-Stories die Essenz meiner Coachings und meine Art zu leben.
von Ines Banghard • 13. Juni 2026
Was ist Zeitmanagement? Warum sollte es eher Selbstmanagement heißen? Meine Tipps für euch.
von Ines Banghard • 9. Mai 2026
Wandel des Arbeitsmarkts für Teens & junge Erwachsene in den letzten 20 Jahren, Was ist für heutige Schüler:innen wichtig und wie geht's nach der Schule weiter?
von Ines Banghard • 11. April 2026
077_Einbezug Eltern ins Coaching? / Bedeutung Traumleben leben? / Social Media - Zeitmanagement
von Ines Banghard • 7. März 2026
Heute bekommst du einige konkrete Tipps, damit dein Kind die Chancen und Risiken der digitalen Welt besser einschätzen kann und somit sicherer online unterwegs ist.
von Ines Banghard • 7. Februar 2026
Was passiert, wenn Eltern & Schule bei Kids & Teens mit einbezogen werden und welche Rolle spielt Social Media? Genau darüber sprechen wir heute.
In diesem Blogbeitrag geht es um empowernde Geschichten hinter dem Making-Off des Films.
von Ines Banghard • 3. Januar 2026
074_Die Wellen des Lebens reiten - Special Guest: Bettina Kohl - Protagonistin des Films "Betty would go"
13. Dezember 2025
„Ines, wie siehst du das denn mit dem Thema Neujahrsvorsätze und generell Ziele und dann aber gleichzeitig diesem im Jetzt glücklich sein?“
von Ines Banghard • 22. November 2025
„Ines, bietest du auch etwas für junge Grundschulkinder an oder hast du auch etwas für Kindergartenkinder, dass der Übergang Kindergarten zu Schule leichter fällt?“