072_FAQ - Coaching für Grundschul- & Kindergartenkinder? & Business Insights
072_FAQ - Coaching für Grundschul- & Kindergartenkinder? & Business Insights
Hallo und herzlich Willkommen,
Das sind Fragen, die mir zurzeit immer öfter gestellt werden.
Deshalb beantworte ich diese Frage heute kurz in diesem Beitrag und schenke euch noch ein paar Business-Insights. Also lass uns die Frage beantworten.
Coaching nur bei Themen? Mentale Prävention von Anfang an
Vielleicht denkt der eine oder andere: „Krass, bei jungen Grundschulkindern oder Kindergartenkindern schon mit Coaching anfangen?“ Wenn du das denkst, dann denkst du vielleicht noch, dass Coaching nur etwas ist, wenn Kinder irgendwelche Themen haben. Und ja, am Anfang war das so: Als ich 2019 mein Business gegründet habe, kamen vor allem Eltern zu mir, deren Kinder irgendwelche Themen hatten.
Mittlerweile kommen aber auch viele Eltern auf mich zu, die sagen: „Also ehrlich, wir betreiben mit unserem Kind, seit es Zähne hat, dentale Prävention, das heißt, wir gehen regelmäßig mit unserem Kind zum Zahnarzt. Das ist super wichtig, aber was eigentlich noch viel wichtiger ist, ist mentale Prävention.“ Oder es kommen Eltern zu mir, die einfach erleben wollen, was da noch für ihr Kind möglich ist, beziehungsweise wie viel leichter es ihr Kind haben kann. Also irgendwie logisch, dass mich schon Eltern von Kindergarten- und Grundschulkindern kontaktieren.
Anfragen von Eltern und Großeltern
Teilweise schreiben mir über LinkedIn und Instagram auch schon Omas oder Opas und erzählen mir von ihren Enkeln, die bald in die Schule kommen. Die Enkel haben ihnen schon gesagt, dass sie sich auf die Schule freuen, aber gleichzeitig auch den Kindergarten und ihre Freunde vermissen werden. Klar, hier liegt kein Thema oder Ähnliches vor. Gleichzeitig kann man es den Kindern auch einfach leichter machen, und das ist vor allem der Hauptfokus, wenn wir über Kindergartenkinder sprechen.
Deshalb geht es in dieser Folge darum, was Eltern präventiv bei Kindergartenkindern tun können und was ich für Grundschulkinder anbiete.
Kindergartenkinder: Der Kurs SELBSTbewusstSEIN und die Eltern-Journals
Bei Kindergartenkindern, und ich spreche jetzt von Kindergartenkindern, die kurz vor dem Übergang vom Kindergarten zur Schule stehen, ist zum Beispiel mein Kurs SELBSTbewusstSEIN perfekt. Logischerweise machst aber du als Mama oder Papa den Kurs und wendest ihn spielerisch im Alltag mit deinem Kind an. Hier empfehle ich auch immer meine Eltern-Journals dazu, weil sie dir im Alltag helfen, noch mehr den Fokus zu halten.
Ein Beispiel aus dem Beratungsgespräch: „Mein Kind ist feinfühlig“
Um zu erklären, was ich damit meine, hier ein Beispiel, das ich jetzt erst wieder in einem Beratungsgespräch hatte. Nebenbei ist der Satz gefallen: „Unser Kind ist sehr feinfühlig. Wir wissen, dass unser Kind auf eine Privatschule gehen soll, weil ehrlich, im klassischen Schulsystem hätte unser Sohn eine furchtbare Zeit. Gleichzeitig ist es gar nicht so leicht, auf einer Privatschule aufgenommen zu werden.“ Und hier jetzt, was ich diesem Papa gesagt habe. Bevor ich das sage, ist mir aber wichtig, dir auch noch Folgendes mitzugeben, und das habe ich diesem Papa auch gesagt:
Punkt 1: Ihr seid die Eltern. Ihr folgt eurer Intuition. Wenn ihr sagt, dass euer Kind zu feinfühlig für das normale Schulsystem ist, ist das völlig okay. Ich meine, wer bin ich, um zu sagen, ob das Kind für irgendetwas geeignet ist oder nicht?
Punkt 2, und das ist die Kernbotschaft, und das meine ich mit Fokus und Perspektive verändern: Euer Kind hat noch nicht mal eine Schule von innen gesehen, es ist noch im Kindergarten, und ihr habt jetzt schon die Befürchtung, dass euer Kind eine ganz schreckliche Schulzeit erleben könnte. Hört auf, eure Schulzeit und eure Erfahrungen auf euer Kind zu projizieren. Hört auf, euch die Geschichte zu erzählen, dass euer Kind, weil es feinfühlig ist, im klassischen Schulsystem sowieso verloren ist. Denn dann ist es sicher, dass ihr das auch erleben oder es eurem Kind schwerer machen werdet als nötig.
Eines kann ich auch sagen: Ich habe jetzt auch schon genug Kids & Teens von Privatschulen oder auch Online-Schulen im Coaching, und na ja, manches ist da auch nicht wirklich leichter. Und es ist immer so, wie ich es sage: Es geht nie um die Geschichte darüber, sondern um die eigene Identität, und auch darum, welchen Identitätsstempel Eltern ihrem Kind unbewusst aufdrücken.
Und wie gesagt, noch einmal: Ich rate keinen Eltern, dies oder das zu tun. Was ich hier mache, ist einfach, den Spiegel vorzuhalten, damit diese Eltern selbst leichter reflektieren und einfach nur die Geschichten loslassen können, die sie sich über ihr Kind erzählen. That’s all.
Der Filter, durch den wir unser Kind betrachten
Oder noch ein Beispiel: Du siehst, dass dein Kind in Situation xyz schon immer schüchtern war, weil du es vielleicht zehnmal erlebt hast. Dann heißt das aber nicht, dass das so bleiben muss. Das kann sich verändern, aber nur, wenn du dein Kind nicht mehr unter der Perspektive betrachtest, dass es da schüchtern ist, sondern den Filter bei dir veränderst: Wo ist mein Kind überhaupt nicht schüchtern? Und das schreibst du dann auf. Klar, dein Kind muss die Schritte der Veränderung selbst gehen, aber du kannst es unterstützen, indem du den Filter änderst, unter dem du dein Kind betrachtest.
Das Eltern-Journal und der Kurs im Alltag
Und seien wir ehrlich: Im Alltag geht genau das oft unter. Deshalb und bei vielem mehr hilft dir das Eltern-Journal. Es ist ein Coaching-Buch. Ergänzend kannst du dann auch noch das Journal für Grundschulkinder für dein Kindergartenkind im Online-Shop kaufen. Dein Kind kann da auch reinmalen oder Fotos reinkleben. So habt ihr eine wundervolle Alltags-Coaching-Routine, durch die dir auch die Umsetzung des Kurses SELBSTbewusstSEIN leichter fällt.
Übrigens als Ergänzung: Der Kurs ist so aufgebaut, dass mit minimalem Zeitaufwand maximaler Erfolg sichtbar wird. Der Zeitaufwand pro Woche für die Videos beträgt maximal 30 Minuten. Parallel bekommst du eine Audiodatei mit Affirmationen, die ihr einfach beim Spielen nebenher immer mal wieder laufen lassen könnt, oder ganz leise im Hintergrund, oder ihr sprecht sie gemeinsam als Familie mit.
Das eigene Selbstbild wirkt mehr als Lob von außen
Was ich auch sagen muss: Klar ist es schön, dass du dein Kind lobst und ihm sagst, wie toll es ist, mach das bitte auch weiterhin. Gleichzeitig muss ich sagen: Nichts bringt mehr, als wenn dein Kind das über sich selbst sagt und denkt. Denn logischerweise beginnt und endet alles in uns, und wenn dein Kind das selbst von sich denkt, dann erlebt es das auch.
Oftmals sagen mir sogar Eltern von Teenagern, dass die Teenager antworten, wenn sie ihrem Kind sagen: „Du schaffst das schon! Du bist toll!“: „Ja, du musst das ja sagen, du bist ja meine Mama beziehungsweise mein Papa.“ Und das zeigt im Endeffekt schon, dass es a) anders wirkt, wenn „externe“ Personen das zu uns sagen, als b) wenn wir es selbst zu uns sagen.
Grundschulkinder: Welche Angebote passen
So, das war es jetzt für Kindergartenkinder. Für junge Grundschulkinder gilt im Prinzip das Gleiche wie für Kindergartenkinder, und hier haben schon viele Eltern wundervolle Erfolge erreicht, beziehungsweise ihrem Kind sind plötzlich viele Dinge leichter gefallen.
Für Grundschulkinder ab der 3. Klasse gilt: Es kommt natürlich immer auch auf das Kind an, aber als Faustregel kann ich sagen, dass im Endeffekt alle Coaching-Angebote geeignet sind, bis auf mein Programm GAME CHANGER. Das ist tatsächlich nur für Teenager. Aber zum Beispiel meinen Kurs Leichter Lernen, Einzelsessions oder auch 1:1-Coaching habe ich selbstverständlich schon mit Grundschulkindern gemacht.
Einzelsessions und der sichere Rahmen
Klar, auch bei Einzelsessions muss man schauen: Entweder sind oft die Eltern oder ein Elternteil in der Session dabei, oder wir starten gemeinsam und dann sagt das Kind: „Mama, du kannst jetzt gehen.“ Das machen wir dann einfach so, dass das Kind sich wohlfühlt. Das gilt aber auch für Teenager. Das ist logischerweise Priorität Nummer 1: Das jeweilige Kind soll fühlen, dass das ein Safe Space ist.
Star deines Lebens Community: Reinschnuppern im eigenen Tempo
Deshalb ist es für mich zum Beispiel auch für neue Kinder völlig okay, wenn sie in den Meetings der Star deines Lebens Community einfach Kamera und Mikro auslassen und erst mal den anderen Kids & Teens zuhören, also quasi reinschnuppern. Und es ist dann so schön zu beobachten, wie irgendwann plötzlich die Kamera angeschaltet wird oder auch etwas gesagt wird. Das sind für mich echt berührende Momente. Aber selbst wenn es nicht so ist, ist das okay, denn jedes Kind hat einfach sein eigenes Tempo.
Klar, Kindergartenkinder sind bisher noch keine in den Meetings der Star deines Lebens Community dabei. Das aktuell jüngste Kind ist 9, aber nicht, weil ich sage, dass Kinder erst ab 9 Jahren kommen dürfen, sondern weil es sich einfach so entwickelt hat. Sollten irgendwann auch jüngere Kinder dabei sein, passe ich das auf der Website bei der Star deines Lebens Community an.
So, ich glaube, jetzt habe ich diese Frage umfassend beantwortet.
Business-Insights: Warum ich mich auf keinen Titel festlege
Ach so, noch kurz: Weil ich ja Jugend-Life-Coach bin, im Endeffekt ist das nur ein Wort. Am Anfang habe ich einfach gesagt: Ich bin Kinder- und Jugendcoach. Das bin ich auch, ich habe ja acht verschiedene Coaching-Ausbildungen. Dann habe ich gesagt: Kinder- und Lerncoach, weil Eltern in der Regel „mein Kind“ sagen, unabhängig davon, wie alt es ist, und Kinder und Jugendliche für sie ohnehin das Gleiche bedeuten. Dann dachte ich: Neee, das geht ja über das Lernen hinaus, das impliziert mir zu viel Schulkontext. Also Life, denn irgendwie mache ich für Kids & Teens das, was ein klassischer Life-Coach macht. Und dann kamen auch noch Schulprojekte hinzu, und so kam Jugend-Life-Coach und Zukunftsgestalterin heraus.
Mittlerweile denke ich mir: Ja, was bin ich denn? Wie nennt man das denn? Irgendwie fühle ich mich als Coach, Mentorin, Lehrerin für das Fach Persönlichkeitsentwicklung, Brückenbauerin zwischen Teenagern und Firmen (mehr dazu im Blogbeitrag 070_Netzwerk) und vieles mehr. Schlussendlich habe ich mich davon verabschiedet, das perfekte Wording für meine Positionierung zu haben. Deshalb: alles mit Fokus auf Kids & Teens und das gesamte Leben, deshalb auch Traumleben im Jetzt: glücklich, erfüllt und erfolgreich.
Das Traumleben definiert natürlich jeder für sich, und vor allem geht es mir darum, dass das Traumleben im Alltag stattfindet und im Alltag die Veränderungen sichtbar sind. Ja, große Ziele und Träume zu erreichen ist cool, aber im Jetzt findet das Leben statt, und Jetzt ist einfach meistens der Alltag.
Mein Angebot für dich
Sodele, ich glaube, jetzt habe ich die momentan meistgestellte Frage umfassend beantwortet. Alle genannten Coaching-Angebote findest du auf meiner Website. Wenn Fragen sind, kannst du mir jederzeit schreiben, und wir telefonieren dann auch gern kurz und quatschen über eure individuelle Situation.
In diesem Sinne: Alles Liebe und happy day,
deine











