070_Netzwerk aufbauen & ausbauen - meine Tipps für Kids, Teens und junge Erwachsene
070_Netzwerk aufbauen & ausbauen - meine Tipps für Kids, Teens und junge Erwachsene
Hallo und herzlich Willkommen,
ein weiterer Baustein, um heute erfolgreich zu sein, ist es, ein Netzwerk zu haben. Heute deshalb meine Tipps dazu für Kids, Teens und junge Erwachsene. Es geht um die Fragen: Wie baut dein Kind überhaupt ein Netzwerk auf, wenn es noch keines hat? Und dann natürlich auch: Wie hält dein Kind sein Netzwerk, wie pflegt es dieses und wie baut es dieses dann auch aus?
Ich teile hier meine Tipps für Kids, Teens und junge Erwachsene und erzähle, wie ich es geschafft habe, von quasi null ein stabiles Netzwerk aufzubauen, es zu halten und kontinuierlich auszubauen. Darüber hinaus erfährst du auch, wie dein Kind von meinem Netzwerk profitieren kann.
Ich wünsche dir wundervolle Erkenntnisse.
Zu diesem Blogbeitrag wurde ich inspiriert, weil ich selbst zu einem Podcast eingeladen war, in dem es um Beruf, Zukunft und Netzwerk ging. Dabei ist mir aufgefallen, dass es bisher noch keinen Beitrag zum Thema Netzwerk und Netzwerkaufbau gibt, mit meinen Tipps für vor allem Kids, Teens und junge Erwachsene, also Azubis und Studis. Deshalb hole ich das jetzt nach.
Denn ehrlich: Um heutzutage erfolgreich zu sein, ist ein Netzwerk ein weiterer wichtiger Punkt. Deshalb lass uns genau darüber heute sprechen.
Ein aktives Netzwerk statt Followerzahl
Was mir ganz zu Beginn wichtig ist: Ich spreche hier von einem aktiven Netzwerk und nicht einfach nur von einer Anzahl x an Followern. Das ist für mich kein Netzwerk. Ein Netzwerk besteht für mich dann, wenn man mit den Personen regelmäßig im Austausch ist.
Ich nehme dich jetzt in diesem Beitrag einfach mit hinein, wie ich mit Kids & Teens über das Thema Netzwerk spreche.
Tipp 1: Qualität statt Größe
Punkt 1: Logisch ist, dass ihr natürlich jetzt noch nicht so ein großes Netzwerk habt wie andere. Gleichzeitig seid euch sicher: Es geht gar nicht unbedingt um die Größe des Netzwerks, sondern um die Qualität. Das ist genauso wie bei euren Freunden: Es geht nicht um die Anzahl der Freunde, sondern um die Freundschaft an sich. Das ist der erste Punkt, den ich Kids & Teens mitgebe, damit sie sich nicht schlecht fühlen oder denken, dass sie jetzt ein super großes Netzwerk aufbauen müssen.
Gleichzeitig gebe ich ihnen natürlich auch mit, dass es, anders als bei Freunden, wichtig ist, sein Netzwerk regelmäßig zu erweitern.
Wie ich von null ein Netzwerk aufgebaut habe
Und im Endeffekt ist das für Kids & Teens eigentlich ganz leicht. Denn ehrlich, ich hatte früher auch kein Netzwerk und konnte nicht auf das Netzwerk meiner Eltern zurückgreifen, weil sie das schlichtweg nicht hatten beziehungsweise es auch gar nicht im bewussten Fokus hatten, dass es wichtig ist, ein Netzwerk aufzubauen.
Heute habe ich ein sehr großes Netzwerk in die unterschiedlichsten Branchen und in die unterschiedlichsten Hierarchieebenen, wenn wir das mal im Unternehmenskontext betrachten. Wobei ich von Hierarchie wenig halte, weil für mich jeder Mensch gleich ist und ich jeden gleich behandle. Aber du weißt, was ich meine: Manche haben aufgrund ihrer Position in Unternehmen eben eine andere Entscheidungsmacht als andere Menschen.
Ich will jetzt meine Tipps mit dir teilen, wie ich von null ein Netzwerk aufgebaut habe und was ich Kids & Teens auch immer wieder mitgebe.
Behandelt jeden Menschen mit Respekt
Im Endeffekt habe ich den Punkt schon angerissen: Behandelt jeden Menschen voller Respekt, Wertschätzung und Anerkennung. Denn ihr wisst nie, was eure Klassenkameraden später mal beruflich machen, oder auch die Menschen, mit denen ihr gerade Fußball, Basketball, Handball oder Tennis spielt oder die dasselbe Hobby ausüben wie ihr. Ihr wisst das nie, und die wissen das auch nicht über euch. Daher: Ihr müsst nicht mit jedem befreundet sein, aber seid einfach nett und freundlich.
Achtung, ich sage nicht, dass die Kids & Teens, die bei mir im Coaching sind, nicht so sind. Aber das weißt du hoffentlich auch selbst: Du weißt, was für Menschen ich in mein Umfeld ziehe beziehungsweise was für Menschen meine Kunden sind, nämlich Menschen, die nur das Beste für ihr Kind wollen und logischerweise wirklich eine Veränderung erleben wollen. Gleichzeitig erinnere ich die Kids & Teens einfach immer wieder daran.
Per se: Die Klassenkameraden, Hobby-Freunde, Nachbarn und so weiter sind das zukünftige Netzwerk deines Kindes.
Und was ich hier noch ergänzen möchte und den Kids & Teens auch immer mitgebe: Die Menschen werden sich vielleicht nicht an jedes Detail bei euch erinnern, aber wisst ihr, woran sich die Menschen immer erinnern? Daran, wie sie sich in eurer Umgebung gefühlt haben.
Praktika nutzen und auf LinkedIn und XING vernetzen
Mein Tipp ist dann weiterhin: Wenn ihr zum Beispiel irgendwo ein Praktikum gemacht habt, dann connected euch mit den Leuten auf LinkedIn oder XING, sobald ihr das Mindestalter erreicht habt. Ihr könnt dort ein Profil erstellen und einfach hineinschreiben, dass ihr Schüler beziehungsweise Schülerin seid.
Ein wichtiger Hinweis zum Alter: Laut Nutzungsbedingungen darf man LinkedIn erst ab 16 Jahren nutzen, und bei XING ist nach meinem Kenntnisstand die Volljährigkeit Voraussetzung. Bitte schaut zusätzlich selbst in die aktuellen Nutzungsbedingungen, denn die können sich ändern. Wenn ihr noch jünger seid, ist das kein Problem: Bleibt bis dahin auf anderen Wegen im Kontakt, zum Beispiel per Messenger oder indem ihr euch die Kontaktdaten geben lasst, und besprecht das Thema mit euren Eltern. Und liebe Eltern: Helft euren Kindern hier gern dabei, den richtigen Weg zu finden.
Der einfachste Tipp: Zum Geburtstag gratulieren
So, und dann ist mein ultimativer Tipp, und das mache ich heute noch so: Die meisten Menschen haben ihren Geburtstag angegeben. Nutzt das. Schreibt ihnen einfach zum Geburtstag. Ich meine ehrlich, an welchem Tag kann man einen Menschen und dessen Leben mehr wertschätzen als an seinem beziehungsweise ihrem Geburtstag?
Und dann ist es natürlich wichtig, nicht einfach nur zum Geburtstag zu gratulieren, sondern, wenn die Person sich bedankt hat, kurz zu fragen, wie es ihr geht und was vielleicht Neues passiert ist oder was sich verändert hat.
Wirklich, das ist der leichteste Tipp ever, um mit Menschen regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Aber logisch: Man muss ihn umsetzen, und ja, das dauert auch ein bisschen, aber es lohnt sich. Und klar, das macht nur für Menschen Sinn, die sich wirklich für die anderen interessieren. Wer kein ehrliches Interesse daran hat, wie es den Menschen geht, sollte diesen Tipp bitte nicht umsetzen, denn das ist dann nur vorgeheucheltes Interesse, das spüren die Menschen, und das ist kontraproduktiv.
Kommentieren, Veranstaltungen und persönliche Gespräche
Eine andere Möglichkeit ist natürlich auch, Posts von Menschen zu kommentieren. Ich muss aber sagen, dass ich dafür nicht der Typ bin und nur ganz selten kommentiere, und meistens dann auch nur witzige oder überraschende Dinge. Ich tausche mich lieber mit den Menschen in der Tiefe aus, das ist es, was mich erfüllt. Aber da ist ja jeder und jede anders.
Genauso sind für mich Netzwerkveranstaltungen nichts, und wenn ich auf solchen Veranstaltungen bin, rede ich meistens ohnehin nur mit zwei, drei Personen. Aber auch das muss jeder für sich selbst wissen.
Ich finde es am leichtesten, mit den Personen, die man sowieso schon kennt, über deren Geburtstag in Kontakt zu bleiben. Das war für mich lange überhaupt der Hauptgrund, in XING und LinkedIn zu sein: dass ich mit meinen alten Kollegen bei der Bank, bei Porsche, Daimler und Co. in Kontakt bleibe.
Mittlerweile hat sich das natürlich geändert, und ich nutze diese Business-Plattformen auch zum Netzwerkausbau. Aber auch da immer mit persönlichen Gesprächen, mal am Telefon, mal via Zoom und mal einfach nur über den Messenger. So habe ich es geschafft, überhaupt ein Netzwerk aufzubauen, und so baue ich mein Netzwerk aus.
Azubi und duales Studium: Einblicke nutzen
Ah, und noch etwas: Als Azubi beziehungsweise DH-Studi zum Beispiel durchläuft man ja viele verschiedene Abteilungen, bekommt ganz viele unterschiedliche Einblicke oder ist auf Firmenfeiern. All das habe ich genutzt, um mein Netzwerk zu erweitern. Ich habe den Menschen danach immer Kontaktanfragen auf den Business-Plattformen geschickt.
Warum sich Menschen an mich erinnern
Tatsächlich habe ich irgendeinen Effekt oder irgendetwas an mir, dass die Menschen sich auch immer wieder an mich erinnern. Das kann ich selbst nicht so richtig greifen, warum das so ist.
Das war zum Beispiel auch so, als ich eine Zeit lang im Netzwerk BNI (Business Network International) war. Ich gehe da jetzt nicht näher darauf ein, weil ich das schon in meinem Blogbeitrag über meine Kündigungsgeschichte beim Daimler erzählt habe. Als ich dann bei BNI aufgehört habe, haben die Menschen zum Abschied zu mir gesagt: „Ines, an dich werden wir uns sowieso ewig erinnern, und wir verstehen deine Gründe, warum du aufgehört hast.“ Und ehrlich, mit vielen bin ich heute noch in Kontakt, und wir schreiben regelmäßig.
Oder noch krasser: mein damaliger Ausbilder bei der Bank über XING: „Klar, erinnere ich mich an Sie.“ Wir reden hier bei meiner Bankausbildung von einer Zeitspanne von 2008 bis 2010, also von vor über 15 Jahren.
Oder auch mein damaliger Chef bei der AOK. Ich habe während meines dualen Masterstudiums beim Daimler parallel als 450-Euro-Kraft für die AOK gearbeitet. Bei ihm war ich vor Kurzem, weil ich wieder in Karlsruhe wohne, im Office, und wir hatten ein Update-Meeting und haben uns mögliche Kooperationsmöglichkeiten angeschaut.
Firmen- und Schulkooperationen
By the way: Bei Firmenkooperationen bin ich immer offen. Ich wurde schon gefragt, ob man GAME CHANGER für Azubis und DH-Studis intern einsetzen kann oder ob ich Workshops oder Vorträge halten kann. Kurz: Wenn es zeitlich passt, sage ich bei allem Ja, solange es auf mein Overall-Ziel einzahlt: Zukunft gestalten für Kids, Teens und junge Erwachsene. Wer Interesse an einer Kooperation hat: Anfragen gern per Mail. Gleiches gilt für Schulkooperationen.
Man trifft sich immer mehrmals im Leben
Aber zurück zum Thema Netzwerk und AOK: Bei der AOK war ich 2013 bis 2016, also auch hier über zehn Jahre her. Nach so langer Zeit erinnern sich die Menschen noch an mich. Manchmal finde ich das selbst crazy und gleichzeitig echt schön. Oder auch gerade vor Kurzem: Da schreibt mir eine Frau, die vor zwei Jahren mit mir gemeinsam im Gruppencoaching war, also wir waren Teilnehmerinnen, und ich konnte mich gar nicht mehr so richtig an sie erinnern. Sie meinte nur: „Macht nichts, du hast damals so gut mitgemacht. Ich erinnere mich sehr gut an dich!“
Das habe ich natürlich auch gleich den Kids & Teens im letzten Meeting der Star deines Lebens Community erzählt. Die Kernaussage: „Macht überall mit! Ihr werdet gesehen, auch wenn ihr denkt, dass ihr gar nicht gesehen werdet! Und man trifft Menschen immer mehrmals im Leben! Ihr entscheidet, wie ihr in Erinnerung bleiben wollt! Und deshalb: Gebt in jedem Moment euer Bestes und tut die Dinge entweder ganz oder gar nicht, macht keine halben Sachen.“
Meine Gruppencoachings als Netzwerk
Und weil ich die Star deines Lebens Community gerade sowieso schon erwähnt habe: Alle meine Gruppencoachings können die Kids & Teens auch immer wieder als Netzwerk ansehen. Auch da sage ich: „Hey, ihr wisst nie, was X und Y und Z später beruflich machen. Nutzt das alles!“ Das gilt auch für die Teenies im GAME-CHANGER-Gruppencoaching, also alle, die in meinem Programm GAME CHANGER sind, wodurch die Kids & Teens sich mit maximalem Schulerfolg maximale Wahlmöglichkeiten für das Leben kreieren. Oder auch für die Star deines Lebens Academy exclusive: Hier sind alle Kids & Teens drin, die bei mir mal im 1:1-Coaching waren. Und so können sie hier wieder ein Netzwerk aufbauen.
Wie dein Kind von meinem Netzwerk profitiert
Gleichzeitig können Kids & Teens natürlich auch von deinem Netzwerk als Mama oder Papa profitieren, oder auch von meinem.
Dein Kind profitiert von meinem Netzwerk, indem ich jedem Kind ein Zertifikat mit seinem Namen ausstelle, wenn es meinen Kurs SELBSTbewusstSEIN oder mein Programm GAME CHANGER erfolgreich absolviert hat. Diese Zertifikate sind logischerweise standardisiert, im 1:1-Coaching schreibe ich dem Kind ein individuelles Zertifikat.
Gleichzeitig sage ich den Kids & Teens in den Gruppencoachings immer wieder: „Hey, wenn ihr euch irgendwo bewerben wollt, dann schreibe ich euch extra noch etwas, denn wer so eine Motivation an den Tag legt und regelmäßig in die Meetings kommt, wird von mir auch belohnt. Schließlich geht ihr hier die Extrameile für euer Leben, ihr könntet euch in der Zeit schließlich auch ins Bett legen und chillen, aber ihr seid hier. Und wenn ihr euch bewerbt, dann sagt es mir.“ Alle diese Zertifikate können Kids & Teens dann ihren Bewerbungen beilegen. Und na ja, ich habe nun mal ein großes Netzwerk, und es wird immer größer. Klar, ich kann nichts versprechen, ich kann das nicht beeinflussen, aber logisch ist auch, dass man nie weiß, wer die Bewerbungen alles liest. So kann ich indirekt den Kids & Teens vielleicht das Vitamin B verschaffen, das mir meine Eltern damals nicht verschaffen konnten, und sie können auch jetzt schon von meinem Netzwerk profitieren.
Also falls hier jemand aus meinem Netzwerk diesen Beitrag hört, dann wisst ihr jetzt, wie diese Zertifikate zustande kommen und was sie bedeuten.
Bewerben, ohne sich zu bewerben
Und noch einen Aspekt möchte ich aufgreifen, weil ich darüber vor Kurzem mit meiner Freundin gesprochen habe und mich dadurch wieder daran erinnert habe, was mir damals meine Führungskräfte gesagt haben: „Ines, du hast es geschafft, wenn du dich nie wieder für Stellen bewerben musst, sondern die Menschen auf dich zukommen und dich fragen, ob du dir diese Stelle vorstellen könntest.“ Und nein, das habe ich tatsächlich noch nicht so erlebt. Dafür war ich, glaube ich, zu kurz im Daimler-Konzern damals. Wobei, das stimmt so nicht: Als ich damals bei Porsche war und dann ins Porsche-Pole-Position-Programm gekommen bin, hat man mich angerufen, ob ich mir eine bestimmte Stelle vorstellen kann. Aber anyway: Was ich erlebt habe, war, dass ich mich auf drei Stellen intern beworben hatte und für alle drei eine Zusage bekommen habe, und das fand ich damals auch schon cool.
Zukunft gestalten
Und genau das wünsche ich mir auch für die Kids & Teens: maximale Wahlmöglichkeiten und so leicht, wie es nur geht. Genau das verstehe ich unter Zukunft gestalten. Und das ist auch immer wieder der Grund, warum ich sage, dass ich mich als Coach, als Mentorin, als Lehrerin für Persönlichkeitsentwicklung oder sonst etwas sehe, und gleichzeitig merke ich, dass es dafür keinen anderen Namen gibt als Zukunftsgestalterin.
Das Wichtigste in Kürze
Alright, das war es jetzt von mir zum Thema Netzwerken beziehungsweise Netzwerkaufbau für Kids, Teens und junge Erwachsene. In der Quintessenz: Alle Menschen respektvoll und wertschätzend behandeln, mit ehrlichem Interesse an den Menschen, weil man sich immer mehrmals im Leben begegnet und nie weiß, wie sich deren Leben entwickelt und was sie irgendwann machen. Gleichzeitig über die Business-Social-Media-Netzwerke den Kontakt halten. Und bei Bewerbungen jedes Zertifikat und jede Eintrittskarte, die man hat, auch nutzen und beilegen, weil es nichts bringt, das nur zu haben. Die Menschen dürfen das auch entsprechend sehen. Sodele, das waren noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Mein Angebot für dich
Und wenn du mich als Coach für dein Kind willst, dann schau auf meine Website. Dort findest du alle Angebote im Detail. Bei Fragen schreib mir einfach oder vereinbare dir dein telefonisches Beratungsgespräch.
Und jetzt: Alles Liebe und happy day,
deine











