076_IT-Sicherheit & Medienkompetenz

Ines Banghard • 7. März 2026

076_IT-Sicherheit & Medienkompetenz

Hallo und herzlich Willkommen,


heute geht's wieder um ein wichtiges Thema, nämlich das Thema IT-Sicherheit und Medienkompetenz bei Kids und Teens. Und ich sag's euch, es passt einfach wieder perfekt, weil ich habe heute wieder einen special guest dabei, den Christoph. Christoph ist Experte für IT-Sicherheit & Medienkompetenz.

Und wie gesagt, es passt einfach wieder perfekt, weil letzten Monat habe ich über die Beeinflussung von Kids und Teens durch Eltern Schule und Mädchen geschrieben und gerade beim Thema IT-Sicherheit bzw. auch Medienkompetenz habe ich gemerkt, dass ich da noch mehr konkrete Tipps hätte bringen wollen.

Also klar, ich habe schon ein paar Tipps gegeben zur Umsetzung, aber halt mehr in Bezug auf das Kind selbst. Also klar, wer sich natürlich immer selbst bewusster wird und ist, der erkennt logischerweise selbst, welcher Content einem guttut und welcher nicht und setzt Grenzen hinsichtlich dieses Contents und zwar aus Selbstliebe zu sich.


Aber bei dem ganzen Thema geht's ja um noch so so viel mehr und in Bezug auf IT-Sicherheit und Medienkompetenz bin ich halt nicht die Expertin und deshalb, umso mehr freue ich mich, dass das Universum mich in dem Moment gehört hat und mir Christoph via LinkedIn geschickt hat..und das Coole ist sogar, also ich will nicht so viel vorweggreifen, aber Christoph und seine Frau haben auch schon eine Broschüre zum Thema IT-Sicherheit für Grundschulkinder entwickelt…und als er mir die geschickt hat, habe ich selbst auch wieder ein paar Dinge für mich mitgenommen.


Aber jetzt habe ich genug geredet, deshalb erstmal hallo und herzlich willkommen, Christoph und schön, dass du da bist.


Christoph: „Ja, hallo Ines. Ja, danke für die Einleitung und auch für die Einladung zu dem Podcast. Ja, ich bin ganz gespannt und natürlich ist das auch ein wichtiges Thema, was du hier ansprichst, deswegen freue ich mich, dass wir da heute drüber sprechen können. Ja, und wie du schon sagst, das Universum hat uns da zusammengeführt und das ist auf jeden Fall ganz ganz spannend und ich freue mich.“


Ich: „Ja, so schön. Dann Christoph, erzähl doch einfach mal ein bisschen was von dir, was dir so kommt, dass die Zuhörer und Zuhörerinnen dich so ein bisschen kennenlernen.“


Christoph: „Ja, ich bin Christoph..ich bin mittlerweile 42 Jahre alt, lebe jetzt mittlerweile auch schon seit zweieinhalb Jahren mit meiner Familie auf Bali in Indonesien. Wir sind vor zweieinhalb Jahren ausgewandert und ich beschäftige mich schon seit fast über 20 Jahren mit IT. Ich habe auch eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann gemacht…und bin seitdem auch immer in der IT geblieben. Bin jetzt seit zweieinhalb Jahren als Freiberufler in der IT selbständig und beschäftige mich da halt primär mit dem Thema Awareness, also auf deutsch Bewusstsein für IT-Sicherheit…genau. Und dementsprechend ist dann auch aus diesen Beweggründen dann die Broschüre entstanden, weil wir gesagt haben, ja, es reden immer alle nur von Awareness im Berufsleben und alle machen Awareness Schulung und Phishing Simulation im beruflichen und das Ganze muss auch meiner Meinung nach auch ins Private übergehen, weil genauso wichtig ist es im Privaten, wie im Beruflichen, weil auch privat hat man Daten, die man schützen muss, Kennwörter, die man benutzt, Zugangsdaten und so weiter…noch viel wichtiger fanden wir, dass das bei den Kleinen eigentlich anfängt, also bei den Jüngsten, die irgendwie schon immer früher mit Smartphone, Notebook, Tablet irgendwie aufwachsen und das immer früher in die Hand bekommen…und haben gesagt, okay, lass uns da mal irgendwas machen. Ja, und so ist das dann entstanden, dass ich da dann mit meiner Frau zusammen eine Broschüre gemacht habe. Ja, und wie gesagt in dem Kontext beruflich bin ich da ja bei IT-Sicherheit unterwegs.“


Ich: „Genau. Ja, mega wichtiger Punkt und gerade auch, weil du gerade gesagt hast, ja, Phishing und auch im privaten Bereich und so weiter, also das ist so elementar wichtig, weil ich sag mal so, Medienkompetenz Punkt 1, das sehe ich so, das ist nichts oder IT-Sicherheit ist nichts, was man einmal lernt und dann hört man wieder damit auf..das ist wie beim Sport im Endeffekt..da muss man auch dran bleiben, weil also ich habe gerade auch im privaten Umfeld eine Freundin von mir, der ist zuletzt passiert… und zwar ihrem Papa, der wurde mit diesem Tochter-Trick reingelegt. Ja…so..3000 € weg. Und das war aber so gut gefaked..und es wird halt immer krasser und das zu unterscheiden ist halt echt wichtig, glaube ich, für alle. Und deshalb, also für mich sind es so zwei Themen. Also diese IT Sicherheit oder Awareness ist für mich eher so,..aber du sagst da gleich gern auch was zu..was du darunter verstehst…die Sicherheit von Daten, das Thema Datenschutz und wem gebe ich eigentlich welche Daten preis?...Also auch dieser sensible Umgang mit meinen eigenen Daten.

Und beim Thema Medienkompetenz sehe ich es eher so, dass es darum geht, den Umgang mit Medien zu beherrschen..quasi. Also z.B. Fakt von Fake zu unterscheiden und gleichzeitig aber auch das Thema bewusst zu wählen, welcher Content da konsumiert wird und was lasse ich in mein System und in mein Bewusstsein überhaupt rein.“


Christoph: „Wie siehst du das? Genau. Genau. Ja, genau. Definitiv. Also das sind schon zwei unterschiedliche Themen. Du hast es ganz gut erklärt. Also die Medienkompetenz ist in dem Sinne eigentlich genau das warum und das was, Also das Verstehen, welche Inhalte sehe ich? wem kann ich trauen? oder was macht auch Social Media mit mir..Also wie verändert das mich? Das ist sozusagen das Verständnis darum und was passiert da eigentlich? Ja genau und IT-Sicherheit ist praktisch dann so ja die technische Ebene. Also wie mache ich das Ganze, also wie schütze ich mich, wie kann ich mich absichern, wie kann ich Risiken minimieren? Genau durch Beispiel jetzt einfach.. sichere Passwörter. Ich erkenne Phishing, sage ich mal, relativ einfach. Also, wenn ich E-Mails bekomme, dann weiß ich, okay, das kann jetzt definitiv nicht korrekt sein. Äh, ich weiß, wie ich meine Daten schütze als Beispiel auch oder wie nutze ich Geräte sicher oder auch..also in unserer Broschüre ist es auch drinne..gerade für Jugendliche, was mache ich auch, wenn mir etwas Angst macht im Internet…Weil da ist es ja auch häufig so, dass Kinder mit Dingen konfrontiert werden, die überhaupt nicht für Kinder gedacht sind. Und ja, wie gehen die Kids damit um oder wie sollte man damit umgehen? Genau, das sind so die beiden unterschiedlichen, ja, wie nenne ich es mal, Beschreibungen dafür. Trotzdem finde ich aber, dass das beides mittlerweile ganz eng zusammengehört. Also das eine funktioniert nicht ohne das andere. So, also es ist mittlerweile..dadurch, dass die Welt ja so technisch geworden ist und wir täglich ja mit diesen, ich sag mal, Medien zu tun haben, gehört diese IT Sicherheit in meinen Augen einfach auch dazu. Also das eine kommt halt eigentlich immer mit dem anderen. Ja, genau. wie du das vorhin schon auch gesagt hast, dass du eine Freundin hast, ja, wir alle kennen, keine Ahnung ja, noch die Briefe oder die ersten E-Mails irgendwie von dem Prinz aus Zamunda, der dir irgendwie 3 Millionen Euro schenken will, wenn du ihm eine Million zurück überweist…Also, so fing das früher an mit tausenden Rechtsschreibfehlern, völlig falsch und so. Und mittlerweile durch KI ist es halt so perfide perfekt geworden, dass es einfach auf den ersten Blick mittlerweile super super schwer ist ja zu erkennen, ne… Ja. auch nicht.“


Ich: „Also da will ich auch mal, weil du gerade den Prinz von Zamunda erwähnst….Also ich erinnere mich tatsächlich auch an eine Situation, da war ich junge Erwachsene, habe noch zu Hause gewohnt und da war tatsächlich öffne ich mein Web.de E-Mail Postfach und da war irgendwie so Revolution Download und Sie haben irgendwas gedownloaded und bitte jetzt 2000 € zahlen und so und tatsächlich im ersten Moment..ich so wirklich..also Panik gehabt ja und so..und zum Glück haben wir einen befreundeten Polizisten..den habe ich damals kontaktiert, weil keiner hatte das ja so richtig so gekannt und was weiß ich, ich habe ja damals noch gedacht, ich habe irgendwas falsch geklickt oder was weiß ich…und deshalb aber, wie du auch sagst, es wird ja immer realistischer und das der Punkt ist auch, es ist ja immer näher. Vorher war es nur eine E-Mail, jetzt ist da mittlerweile schon eine SMS auf dem Handy.“


Christoph: „Genau. Genau. Ja. Ja. Und da sind wir wieder beim Thema Daten, ne? Wo hinterlasse ich meine Daten? Wo gebe ich welche Daten ein? Und ja, mittlerweile ist es halt..überall gibt man irgendwelche Daten preis und das ist natürlich dann auch relativ schnell. Also, es gibt dann halt Datenleaks ,das bedeutet,..übersetzt bedeutet das..Angreifer greifen, sag mal, größere Firmen an und greifen dort die Kontaktdaten ab. Das ist dann so ein Leak. Das heißt, die greifen einfach alles, was sie haben und dann, wenn du dann in dieser Datenbank dieses Unternehmens drinne warst, ja, dann haben sie halt deine Daten, und dann fangen sie halt anhand dieser Daten dann an dich zu kontaktieren. Ja, einfach random..Also, das ist einfach so. Ja, das hat gar keinen speziellen Grund, warum du jetzt angegriffen bist, aber ja, also je mehr Daten die haben von dir, desto gezielter können sie natürlich dann auch versuchen, dich anzugreifen und ja desto ndividueller ist es ja dann wieder und deswegen ja, das ist ja dann wirklich irgendwann real z.B., weil häh, wie können die das denn wissen? Ja, genau. Genau. Deswegen.. also die digitalen Fußabdrücke, die wir hinterlassen überall bei Social Media, wenn wir unseren Lebensalltag posten und dadurch ein Muster erkennbar ist. Dadurch gibt's natürlich viele Möglichkeiten, dich dann persönlich auch anzugreifen und häufig passiert es dann halt nicht einfach mit einer netten E-Mail, sondern meistens halt es immer irgendwie mit Druck, mit Angst, mit Zeitdruck, gerade bei Älteren, das ist ja ganz perfide, da wird dann angerufen und sich als Tochter oder ähnliches ausgegeben, ich hatte ein Unfall, ich brauche unbedingt Geld und so. Also, das ist schon sehr perfide. Ja. Ja. Und deswegen je früher, deswegen da kommen wir ja dann auch wieder zurück, je früher die Kinder oder je früher man das versteht, wie das eigentlich funktioniert, desto besser ist man darauf vorbereitet und ja desto besser kann man damit auch umgehen einfach.“


Ich: „Ja, weil wie du auch sagst, ist einfach der Punkt halt diese Awareness damit zu haben, weil..also wir haben auch viele Benefits, wenn wir unsere Daten einfach eingeben, muss man halt auch sagen. Und das Leben erleichtert sich halt dadurch auch und daher..wie bei allem, es gibt immer zwei Seiten der Medaille und das Wichtige ist einfach, wie geht man damit um einfach und was kann man natürlich im Vorfeld schon trotzdem beachten, damit es eben hoffentlich gar nicht so weit kommt.“


Christoph: „Genau. Genau. Das ist es halt. Genau, die Prävention, das ist wie kann man vergleichen mit den Verkehrsregeln..Also so die die Verkehrsregeln, wenn man die versteht, dann weiß man, wie man sich im Straßenverkehr verhalten muss. Und das gleiche gilt halt auch in der IT. Wenn ich verstehe, was ich da mache, dann kann ich mich da auch einfach ein bisschen besser bewegen und habe einfach einen anderen Blick darauf.“


Ich: „Ja, und weil du das auch gerade bringst mit dem Verkehr, also weil, ich erlebe auch von vielen..jetzt nicht von Kids und Teens, aber so in Gesprächen, in denen ich bin, oh Gott, wohin führt dieses Thema KI uns noch und was weiß ich. Und dann denke ich mir manchmal, ja gut, also man könnte es ja vergleichen, wie damals.. sind halt Pferdekutschen gefahren und dann wurde plötzlich das Automobil entwickelt. So, und da gab's auch viele Ängste und was weiß ich, aber im Endeffekt hat uns..also keiner will mehr auf sein Auto verzichten, ja, also weil es einfach viel schneller ist, viel komfortabler und so weiter und so darf man das halt auch einfach sehen und gleichzeitig halt wirklich selbst ja, Vorkehrungen zu treffen und sich vor allem immer weiterzubilden, weil ich glaube, das ist wirklich wie so ein bisschen wie Sport halt. Man muss dran bleiben auch auf eine gewisse Art und Weise.“


Christoph: „Ja, genau. Man darf den Anschluss einfach nicht verlieren. Ja, das heißt jetzt nicht, dass man immer Experte für alles sein muss, sondern man muss einfach genau, man muss einfach ein bisschen mit der Zeit gehen. Man muss einfach gucken, okay, wohin geht die Reise, welche wie du schon auch sagst, welche Vorteile kann mir das auch bringen, weil auch KI oder IT oder sowas bringt ja nun mal einfach ganz viele Vorteile heutzutage. Das ist ja einfach so. Wir sind viel vernetzter, wir haben einfach viel mehr Möglichkeiten. Alleine jetzt, dass wir jetzt 12000 km auseinander die Möglichkeit haben diesen Podcast aufzunehmen… Aber durch die Entwicklung der IT haben sich solche Dinge einfach ergeben..Und ja, deswegen sollte man das auch nicht verfluchen, sondern man soll einfach gucken, dass man lernt, damit umzugehen, weil es gehört einfach dazu und ja und je früher man damit anfängt, desto einfacher fällt es einem dann auch.“


Ich: „Genau. Deshalb kommen wir jetzt mal zum Thema. Was würdest du Eltern denn in Bezug auf IT-Sicherheit und Medienkompetenz konkret für Kids und Teens raten?“


Christoph: „Mhm. Äh ja, das werde ich auch immer immer immer häufig gefragt. Es gibt da ja kein Allheilmittel..so wo ich sage, wenn du das machst, dann wird das immer gut.. Aber was auf jeden Fall immer hilft, ist dass die Kinder irgendwie Orientierung, Begleitung und halt auch Vorbilder bekommen.. Also, dass die halt ..dass auch die Eltern dieses Verständnis haben und sich dann mit den Kindern irgendwie auch mal zusammensetzen und erklären können, warum gewisse Dinge so sind, wie sie sind und warum das Sinn macht und warum man das so und so machen sollte…was auf jeden Fall immer nicht hilft, ist halt ein Verbot, weil wir wissen es selbst..wenn man etwas verbietet, dann versuchen die Kinder es in irgendeiner Art..also auf eine andere Art und Weise irgendwie rauszubekommen oder sind dann noch unachtsamer, was Dinge angeht. Deswegen..also Orientierung, Begleitung eigentlich wie für alle anderen Themen irgendwie im Leben auch irgendwie so ein bisschen.. und was ich halt immer ganz wichtig finde, ist ein offenes Ohr…Also, dass die Kinder wirklich keine Angst haben müssen, wenn sie halt irgendwo mal drauf geklickt haben oder wenn sie irgendwas gesehen haben, was sie irgendwie verstört hat oder was ihnen Angst gemacht hat, sondern dann ist es eigentlich wichtig, dass die Eltern dieses Vertrauen dann zu den Kindern auch aufbauen und sagen, egal was ist, komm zu mir, wir sprechen darüber, wir haben Möglichkeiten da gemeinsam drüber zu sprechen. Es gibt ja auch verschiedenste Stellen, wo man dann Sachen melden kann oder generell dann auch auf den Plattformen und sowas schon melden kann..Aber das die Kinder nicht alleine damit sind, weil es ist einfach so schnelllebig…Und ja, also ganz praktisch würde ich immer sagen früh anfangen..nicht erst, wenn das erste Smartphone in die Hand gedrückt wird und so jetzt viel Spaß damit, sondern wirklich früh schon anfangen, weil heutzutage ist es ja so, die Eltern sind ja auch mittlerweile viel vor diesen Geräten und das sehen und gucken sich die Kinder natürlich ab, aber wenn man dann gemeinsam schon sagt, okay, wir gucken, wir sprechen da gemeinsam drüber, dann verstehen die das auch ein bisschen und halt Technik halt gemeinsam nutzen..Also ja, dass man einfach sich hinsetzt und sagt, so, wir machen jetzt mal, wir richten jetzt mal gemeinsam ein E-Mailkonto ein, wir machen jetzt mal gemeinsam dein Konto für keine Ahnung, für Instagram oder wir melden uns jetzt gemeinsam mal bei Minecraft bei einem Spiel an oder so. Also, dass die Kinder verstehen, okay, was gebe ich jetzt hier eigentlich auch an Daten über mich preis, was sollte ich preisgeben? Ähm, wie erstelle ich ein sicheres Passwort? Genau. Und das ist es halt. Also, da kommen wir zum zweiten Punkt, also die Basics halt…Ja, wie sieht ein sicheres Passwort? Da hattest du mir auch von dir erzählt.“


Ich: „Ja, ich hab tatsächlich was dazu gelernt. Ich habe da schon, also klar, meine Passwörter sind sicher. Also mein Bruder ist IT-ler, der kennt sich aus…aber ich hatte dann halt so Passwörter, die kann sich kein Mensch merken und dann hast du echt eigentlich eine ganz gute Eselsbrücke, so dass man sichere Passwörter hat und ganz gut, ja, dass ich mich trotzdem an die Passwörter erinnern kann, weil klar habe ich ein Passwort Manager, aber schön, wenn dann mal was nicht funktioniert oder irgendwas ist. oder man muss halt trotzdem irgendwie an dem anderen Gerät das mal eingeben…“


Christoph: „Und ach ja ja ah ja genau also das ist es halt, ne, dass man halt wie gesagt versteht warum Passwörter wichtig sind. Das ist dann jetzt vielleicht aber noch ein bisschen…, dass man jetzt dann diese Multifaktor-Authentifizierung macht. Also immer noch einen zweiten Code dann dazu hat, dass man einfach, wenn das Passwort doch mal nicht so sicher ist, dass es, dass man immer noch mal einen zweiten Faktor hat, der einen dann noch mal ein bisschen sicherer macht. Genau.

Das andere Thema ist ja den Kindern auch erklären, warum persönliche Daten wertvoll sind…Also was ich vorhin gesagt hatte, alles was man irgendwo eingibt, kann auch positiv für einen sein,.. Ja, aber auf der anderen Seite kann es natürlich auch negativ ausgelegt werden, wenn man alles über die Person weiß, kann man natürlich viel viel gezielter da die Leute oder die Kinder dann auch ansprechen und locken und ja, wenn man, ich sag mal, ein weißes Blatt Papier ist, ein leeres Blatt Papier ist in Anführungsstrichen, ja, dann können andere wenig damit anfangen…Klar. Ja. Ja. Phishing erklären auch, was ist Phishing, ne? Also, warum..was bedeutet das eigentlich? Was ist das Ziel dahinter… Also dass man das einfach auch den Kindern erklärt und einfach sagt, nicht jede E-Mail, die du bekommst oder nicht jedes Gewinnspiel, was du machen kannst oder jedes Geschenk, was dir jemand per Mail schickt, ist tatsächlich auch als Geschenk gewollt, so …das ist halt ganz wichtig. Also ich versuche das immer so zu erklären, dass man sich bei jeder Mail oder bei jeder Nachricht, die man bekommt, egal, also gerade wenn sie jetzt von jemanden ist, den man nicht kennt oder der wo man sagt, da habe ich…weiß ich jetzt gar nicht, dass man sich mal so 2-3 Sekunden einfach Zeit nimmt, so einmal kurz durchatmet und sagt, okay, ist das jetzt wirklich, kann das jetzt wirklich wahr sein? Ist das jetzt wirklich für mich? Also, macht das Sinn, dass ich jetzt gerade diese E-Mail bekommen habe? …und gerade in dieser IT-Geschichte, sage ich mal, so eine..so eine gewisse Skepsis-Kultur wieder aufbauen. Es hört sich immer so blöd an…Skepsis gegenüber allem und so weiter, aber gerade jetzt so in dieser IT sollte man das schon mehr aufbauen, weil ja, da macht es einfach auf jeden Fall Sinn. Also erstmal skeptisch sein, wenn ich E-Mails bekomme, SMS bekomme, Nachrichten bekomme von Leuten, die ich nicht kenne oder vermeintlich kenne…einfach zu gucken, okay, ist das jetzt wirklich so, wie es sein sollte? Und das ist dann, wenn das die Eltern den Kindern schon transportieren können, dann hilft es einfach schon, weil die Kinder sagen, okay, Mama hat doch mal gesagt, ich soll ein bisschen vorsichtiger sein, bisschen Skepsis haben, dann haben die Kinder auch ein bisschen Skepsis. Keine Angst, aber Skepsis. Ja, genau. Ja. Ja, und wie was ich vorhin schon gesagt hatte, ist einfach, dass die keine Angst haben zu den Eltern zu gehen.. Also, dass sie einfach sagen, ey, mir hat hier jemand dies und das geschickt oder ich weiß hier nicht, hier hat jemand das und das gemacht oder ähnliches auch in Gruppen oder sowas…Auch wenn da andere Kinder oder andere Jugendliche irgendwas schicken, auch ruhig Bescheid sagen, melden, weil gerade da ist es wichtig, dass da Dinge einfach auch angesprochen und geklärt werden..Ja.“


Ich: „Und jetzt hast du vorhin gesagt, so früh wie möglich, wann würdest du da anfangen? Mit welchem Alter, so grob?“


Christoph: „Na ja, also das ist halt das ist ja klar kindabhängig logisch. Genau. Es also wie gesagt, also ich weiß so aus, also so aus Erfahrung ist es ja so, dass die meisten Kinder so, ich sag mal, ein eigenes Smartphone bekommen, wenn sie die Grundschule verlassen. So, das ist ja meistens so, weil dann werden die Wege bisschen weiter..Das heißt, die müssen weiter fahren zur nächsten Schule und so weiter…ich sag mal so, vierte, fünfte Klasse, also Ende vierte Klasse, da sind die Kids ja meistens so um die zehn…roundabout, da macht es schon Sinn, dass da vorher schon mal mit dir ein bisschen gesprochen wurde..So, also einfach ja, leider heutzutage, man sieht es immer auch häufiger, Kinder werden einfach irgendwo auch teilweise geparkt und Handy vor die Nase gesetzt, so..Aber wenn die wirklich so das Bewusstsein dafür auch haben, dass sie sagen, okay, wie funktioniert das Teil, kann ich das auch mal nutzen, dass man dann auch anfängt und sagt so jetzt wir sprechen erstmal da drüber, was das überhaupt bedeutet..und worauf du achten solltest, wenn du so ein Gerät in die Hand nimmst…“


Ich: „Weil ich habe tatsächlich auch gelesen, dass in Finnland…das sie eigentlich sagen..ja, also wie das jetzt umgesetzt wird, keine Ahnung, aber ich habe eine ehemalige Schulfreundin, die lebt dort und die werde ich mal dazu interviewen, die hat dort zwei Kinder, aber da soll es tatsächlich so sein, dass die so ab drei schon im Kindergarten Medienkompetenz irgendwie schulen, weil sie sagen, dass es eine wichtige staatsbürgerliche Fähigkeit ist, weil die ganz klar sagen, das hat ja auch den Punkt, wenn man jetzt nicht mehr unterscheiden kann, zwischen Fakt und Fake….Also im worst case ist es auch Demokratie schädlich sozusagen und deswegen sagen die jetzt halt, dass man schon im Kindergarten anfangen soll. Dann habe ich das gedacht, ja, okay, aber wie soll man dann im Kindergarten schon anfangen? Also das ist ja der nächste Punkt. Also klar, ich habe z.B. eine Nichte, die ist 4,5, die hatte dann angefangen mit so Tipptoi Bücher..und so... Ja, aber das ist ja jetzt nichts Medien, wo du irgendwas online hast…“


Christoph: „Ja, also nee, deswegen Ja. Ja. schwierig. Also gesagt Medienkompetenz an sich, also zu Medien gehören ja auch Fernsehen, also das ist ja auch so… Oder oder YouTube, also viele verstehen das ja gar nicht, aber sagen: "Ja, mein Kind guckt ja nur YouTube." Ja, aber da ist das ja genau das gleiche. Also, ich meine, da können ja auch die Kinder dann, wenn sie da falsch klicken oder sowas, tauchen dann ja auch Inhalte auf, die dann für die gar nicht geeignet sind. Gerade wenn sie dann über einen Elternaccount gucken, der frei ist…Weil es gibt ja auch die Möglichkeit YouTube Kids oder sowas, das ist ja dann schon eher eingeschränkt, aber ich sag mal, wenn die dann auf den Geräten der Eltern gucken und das ist frei. Ja, also da sollte man schon drauf achten. Ja, gut. Und drei, ja, keine Ahnung. Also jedes, ja, jeder macht es anders, aber ich denke, mit drei sollten andere Dinge geschult werden., da geht's ein bisschen um die kognitiven Verhaltensweisen…um auch um die Bewegung und sowas. Also, das muss glaube ich erstmal entwickelt werden, so. Und das aber ja, ich denke die werden sich schon was dabei gedacht haben, die Finnen. Aber drei, also wenn ich bin ja sowieso der Meinung, dass Kinder so spät wie möglich sowieso erst Medien konsumieren sollten. Also da bin ich wie gesagt auch so ein Fan von Tipptoi oder Bücher lesen oder solche Sachen. Also möglichst spät irgendwie mit Medien anfangen, weil ja, das, das schadet eigentlich eher nur als dass es irgendwie hilft.“


Ich: „Ja, genau. Ja. Und dann kommt mir noch ein Punkt und zwar hatte ich das jetzt auch erst zuletzt und ich musste so lachen, weil eine im Coaching, die ist in der fünften Klasse, die hat ITG, also das ist ja quasi dieser Informatikunterricht, so ein bisschen IT-Unterricht, so und ich musste so lachen, weil ich sie gefragt habe, was macht ihr da? Und ganz ehrlich, also ich bin jetzt 37, aber die hat mir genau das gleiche erzählt, was ich damals gemacht habe und zwar Worddatei öffnen, Copy Paste ausschneiden und ein Text mit gelber Farbe hinterlegen, also Hintergrund. So. Mhm. Ähm, das ist ja jenseits von ja Kompetenzen entfernt. Ja, also das das sind zwei Tastengriffe äh Steuerung C und ein bisschen Mausklicken, aber das ist ja jetzt keine Kompetenz in dem Sinne, würde ich sagen. Das war vielleicht früher eine Kompetenz, als es noch kein Social Media und alles gab, aber ja, deshalb mal jetzt komplett fiktiv und angenommen, du würdest von der Bundesrepublik Deutschland beauftragt werden, ein Konzept zu IT-Sicherheit und Medienkompetenz für Kids und Teams zu entwickeln. Wie würdest du da vorgehen und was wären relevante Eckpfeiler für dich und wo ergeben sich dann noch Unterschiede in jeweiligen Altersklassen?“


Christoph: „Ja. Ja, ist eine gute Frage. Äh musste ich mir auch ein bisschen Gedanken drüber machen..“


Ich: „Ja, tatsächlich habe ich dir das dann im Vorfeld geschickt, weil ich dachte, nee, also das frage ich im Vorfeld…dass du dich ein bisschen drauf vorbereiten kannst.“


Christoph: „Genau. Ja, also was ich auf jeden Fall sagen kann, dass es auf jeden Fall ein langfristiges System sein sollte. Also es sollte jetzt nichts irgendwie für eine Projektwoche sein oder irgendwie ein Flyer oder sowas..oder dass..das hört man ja auch immer wieder oder häufiger, dass irgendwie die Polizei dann irgendwie in die Schulen kommt und da dann einen Vortrag hält, der dann häufig vielleicht auch noch irgendwie von den Eltern organisiert wurde. …von daher also mein Ansatz ist tatsächlich, dass man das halt tatsächlich in jeder Altersstufe, also dann diese Eckpfeile halt einbaut und zwar wie gesagt in der Vorschule, Grundschule, Unterstufe oder Oberstufe und Mittelstufe nachher.. abhängig dann auch von den Altersklassen das einfach in den Unterricht integriert. Als festes Fach würde ich das tatsächlich auch integrieren..Also parallel zu ich lerne Deutsch, ich lerne Englisch, wobei Englisch mittlerweile ja auch..ähm meiner Meinung noch viel wichtiger wird eigentlich als…“


Ich: „Ja, das ist die Weltsprache. Also, das sage ich auch, das wichtigste Fach in der Schule ist mit Englisch auch und Mathe, weil da lernt man logisches Denken auch und dass es aufeinander aufbaut und so…“

Christoph: „Aber ja, richtig. Genau. Und deswegen dieses Thema, keine Ahnung, wie ich es dann nennen würde, Medien.. IT-Medienkompetenzen. Da gibt's wahrscheinlich verschiedenste Möglichkeiten das zu nennen, aber das wirklich als festes Unterrichtsfach, so wie es früher gab's.. Gab's Heimat und Sachunterricht oder sowas hieß es. Das war dann eigentlich hat es irgendwie alles mit eingebaut, dann kam irgendwann nachher Wirtschaft dazu und solche Themen und ja, IT und auch Medienkompetenz gehört je nach Altersstufe in jeden Stundenplan, meiner Meinung nach. Und natürlich muss dann so ein Konzept auch dann natürlich vom Ministerium oder vom Bildungsministerium auch entwickelt werden und dann natürlich auch die Lehrer müssen entsprechend dann auch geschult werden..Also das das kann halt nicht..sieht man ja leider auch häufig, dass dann in der Schule ja für diesen Informatikunterricht oder für diese Thematik denn irgendeiner zuständig ist, der privat so ein bisschen sich damit auskennt. Das ist dann halt aber keine Fachkraft, sondern das muss halt auch in die Ausbildung der Lehrer mit rein, einfach an den Schulen oder an den Hochschulen, wo die ihr Pädagogikstudium machen, da muss dieses Thema mit rein und dass die das dann einfach auch als Unterrichtsfach dann in den Schulen anbieten können. Natürlich altersgerecht..So wie wir das jetzt mal für die Grundschulbroschüre gemacht haben, muss nachher weitergehen für die Teens, dann muss es das nachher für junge Erwachsene, weil da ändern sich die Themen ja auch…Ja. Und deswegen das ist eigentlich so wie ich das tatsächlich aufbauen würde, einfach wirklich von Beginn an als separates Fach auch sehen und auch ja dann mit in die Ausbildung der Lehrer mit rein damit die auch ein Verständnis dafür bekommen, weil ja dieses digitale Zeitalter haben wir schon seit vielen vielen Jahren und trotzdem zahlen die Eltern in den Schulen immer noch Kopiergeld, weil irgendwelche Zettel kopiert werden, die die Kinder dann in Ordnern in ihren schweren Ranzen mit durch die Gegend schleppen..Und ja, deswegen, also da sehe ich das eigentlich eher in diesen Bereich rein.“


Ich: „ Ja. Ja. wertvolle Punkte und ich sag mal so, da haben wir halt aber auch die Gemengenlage, die du ja angesprochen hast im Endeffekt eigentlich..wir haben Lehrermangel, wir haben nicht die Lehrer aktuell, die das jetzt schulen können. Das heißt, ich sehe halt dann immer so, ja, okay, es ist halt gerade nicht da, also wie will man es dann machen? Und ich finde, es ist auch wichtig, dass man nicht alles nur in die Schulen abschiebt quasi, sondern es muss ein Zusammenspiel aus Politik sein, aus Schule und aus Elternhaus, weil man muss auch noch beachten, dass wir in Deutschland quasi jedes Bundesland für seine eigene Schulpolitik zuständig ist oder Bildungspolitik. Das heißt, im Endeffekt muss es eigentlich von oben kommen und ganz klar und dann würde ich sogar ein Schritt noch weitergehen, dass man das nicht nur für Kids und Teens hat, sondern tatsächlich immer wieder, dass es quasi wie im Grundgesetz verankert ist, ja, dass man sich so irgendwie da weiterbilden muss und das auch bekommt vom Staat. Also, weil ich sag's mal so, die Würde des Menschen ist unantastbar und so weiter. Die Würde ist aber auch im Endeffekt die eigenen Daten, wenn man das jetzt auf eine gewisse Art und Weise immer weiter betrachten würde und so und deshalb würde ich sogar noch weitergehen und ja, aber klar, wie man das jetzt dann wieder umsetzt, stellt sich wieder die Frage.“


Christoph: „Mm. Genau. Aber ja, also ich finde, man darf auch definitiv externe Leute dazu nehmen. Es gibt genug genug Menschen so jetzt wie dich oder wie mich oder andere Leute die sich mit diesen Themen beschäftigen und die auch bereit sind, da auch etwas für zu tun. Und ich sag mal klar wie die Gelder, die müssen dann auch zur Verfügung stehen. aber es gibt es gibt genügend Töpfe für Dinge, die wichtig sind und das muss einfach mit eingeplant werden. Und was ich halt immer ganz schlimm finde, ist, wenn wichtige Themen irgendwie nicht umgesetzt werden können, weil man sagt, jetzt fehlt das Budget oder wir haben kein Budget mehr oder ja..das ist immer so ein Thema, wo ich sag, ach, das ist so ja so schade. Einfach… Wird irgendwie 0815 weitergemacht. ja von daher also ja und deswegen ist es halt auch elementar, dass sich die Eltern auch selber damit einfach auch beschäftigen, Dass man sagt, die Eltern haben auch eine Verantwortung, was dieses Thema angeht und Kinder checken halt auch relativ schnell, wenn Eltern keinen Plan haben…und nutzen das natürlich auch aus, aber wenn die Eltern auch wissen, okay, so und so funktioniert das, dann können sie die Kinder auch mitnehmen und haben die Kinder auch gleich ein anderes Verständnis dafür. Also deswegen, was du gesagt hast, ist absolut richtig. Das ist ein Zusammenspiel… Man kann nicht immer alles nur auf die Schulen schieben. Ja, aber die Schulen, also die Kinder sind halt in dem Alter den die meiste Zeit des Tages halt in der Schule..und kriegen dort halt Themen irgendwie beigebracht und deswegen ist das halt auch in meinen Augen aktuell oder ist es in meinen Augen aktuelles Thema, was dann auch in die Schulen zumindest in eine gewisse Art und Weise mit reingehört..Jetzt muss jetzt ja kein Hauptfach sein. Das ist ja jetzt nicht unbedingt zwingend notwendig, aber es sollte schon einmal die oder zweimal die Woche auf jeden Fall auf dem Stundenplan stehen…Und definitiv. Ja, wie gesagt, und wenn man sich da von extern noch mal jemanden dazu holt, dann denke ich sollte das auch möglich sein.“


Ich: „Ja, und das ist auch ein wichtiger Punkt, dass man eben auch die Schulen oder generell man sich öffnet mit anderen Experten zusammenzuarbeiten, weil weißt ganz ehrlich, die Eltern haben ja auch nicht alle Kompetenzen in der Hinsicht. Also richtig, ich sehe es ja selbst bei mir. Also ich frage mich manchmal selbst was ist ein Fakt und was ist Fake. Ja, also z.B. ich sehe irgendwas..also wirklich banale Beispiele. Ich sehe auf TikTok ein Bild, Video, Stau, Autobahntunnel. Ich gehe in die Kommentare, die ersten Kommentare sind immer: Ist das eigentlich KI? Ist das Fakt? Ist das Fake? Dann irgendwelche tollen Landschaften, hey, ist das KI? Äh und was weiß ich. Also, ich finde das ja selber krass. Das ist kommt mir so ein bisschen vor, wie früher bei der Flüsterpost, ja, was man damals als Kind gespielt hat, wo man quasi dem anderen Kind was ins Ohr geflüstert hat und das zum Beispiel fünfte Kind muss dann sagen, was ist eigentlich das Wort? Ja, also so kommt es mir ein bisschen vor, diese Verzerrung.. und also das fällt mir ja selbst auch nicht leicht quasi. Also ich mache das dann halt so, dass ich, wenn ich es wirklich wissen will, dass ich das halt selber recherchiere und google und und dann halt guck. Ja, aber ich finde es selbst nicht so easy.“


Christoph: „Nee, und das ist ein wichtiger Punkt, den du gerade ansprichst…Da sind wir wieder bei dieser Skepsis-Kultur…Dass man erstmal pauschal nicht alles glaubt, was äh was einem irgendwie heutzutage in den sozialen Medien gezeigt wird..Und dass man dann einfach auch sagt, okay, ähm ich äh ich ich hole mir noch mal eine zweite oder dritte Information und und und prüf das noch mal nach…und auch so die die Ergebnisse oder die ja die Informationen, die jetzt sage ich mal die KI, Chat GPT, Perplexity, Gemini, wie sie alle heißen, was die ausgeben, das entspricht ja auch nicht immer der Wahrheit.“


Ich: „Oh, ja..da muss ich dir auch gleich eine Geschichte zu erzählen.“


Christoph: „Ja, genau. Und das und das ist es halt, dass man einfach sagt, okay, das, was ich heutzutage angezeigt bekomme in den sozialen Medien, das kann teilweise oder häufig ..mittlerweile wird's ja immer mehr.. entspricht das nicht mehr der hundertprozentigen Wahrheit und da muss ich einfach ja für mich einfach auch erkennen, dass ich da einfach ein paar tiefere Nachforschungen dann mal anstelle zu gewissen Dingen und das hinterfrage.“


Ich: „Ja, weil tatsächlich gerade mit Chat GPT habe ich eine witzige Story und zwar eine Freundin von mir, die ist halt totaler Fußballfan seit sie Kind ist und zwar vom VfB und wir haben tatsächlich uns mal einen Abend hingesetzt und im Endeffekt hat sie hat sie angefangen und ich bin daneben gesessen, habe einfach nur gelacht…Chat GPT zu challengen und wirklich zu testen und so Fußballergebnisse und Fakten vom VfB zu fragen und so weiter und so fort. Ich sag's dir, Chat GPT hat halluziniert. Das hat Fußballergebnisse gebracht, wo das Spiel erst in der Zukunft stattgefunden hat und das Spiel war sogar noch an einem anderen Tag. Ja, also das heißt, es war echt krass, war das so für mich auch Augenöffnend, wo ich sag, okay, sollte man mal hinterfragen, also den logischen Menschenverstand sollte man schon noch einschalten und man sollte auch vielleicht noch mal kurz zusätzlich recherchieren. Es bietet eine komplette Erleichterung. Keine Ahnung, wenn wir auch in Urlaub gegangen sind, habe ich schon Chat GPT gefragt, ja, was sind da Sehenswürdigkeiten, was sind coole Spots und so weiter. Das ist mega eine Erleichterung, aber auf der anderen Seite sollten wir halt noch kurz mal selber das Hirn einschalten und recherchieren.“


Christoph: „Ja, genau… absolut, das ist absolut wichtig. und deswegen a, also nicht alles glauben, was die KI heutzutage ausspuckt, weil die sagt halt nicht ja, das weiß ich nicht, sondern die denkt sich dann halt mittlerweile was aus..Und da muss man halt mal hinterfragen. Deswegen, also es ist eine man kann es ja, man kann es nutzen als Unterstützung definitiv und für gewisse Dinge auch da einfach nutzen mit, aber man sollte sich halt da nicht hundertprozentig drauf verlassen. Das ist einfach so.“


Ich: „Ja, und auch darüber mit den Kids und Teens reden, weil z.B. mir haben auch Eltern schon gesagt, ja, mein Kind wollte eigentlich eine Bewerbung schreiben, aber Chat GPT sagt, da brauche ich keinen Lebenslauf. Ja. Ja. Also warum soll ich an eine Bewerbung einen Lebenslauf anhängen? Warum soll ich das überhaupt machen? Chat GPT sagt, ich brauch das nicht. Also so wie es früher war so XYZ hat gesagt, jetzt ist so Chat GPT sagt….“


Christoph: „Ja früher haben die Leute gesagt, ich google das mal.. Da wurde erstmal geguckt. Ich Google das mal und jetzt sagt man, ja, ich frage mal Chat GPT…Oder Chat GPT hat gesagt. Ja. Ja, von daher also da ja, diese sogenannte Skepsis-Kultur ist da auch elementar.“


Ich: „Ja. Ja, wunderbar. Ich glaube, wir haben jetzt echt einiges besprochen. Ähm, von deiner Warte aus, hast du noch irgendwelche Punkte? Fehlt gerade was? Möchtest du noch irgendwas ergänzen?“


Christoph: „Hmm nöö, ich glaube, ich habe alles gesagt. Also, wie gesagt, es ist halt eine Sache, die jetzt nicht mit einer Checkliste irgendwie abzuhaken ist, IT-Sicherheit und Medienkompetenz, sondern das ist, wie du schon gesagt hast, das ist ein Thema, wo man dran bleiben muss und wo man oder das ist halt ein Prozess, muss man einfach ja sich immer wieder mit beschäftigen und immer wieder nachfragen und immer wieder lernen und damit das einfach verinnerlicht wird, ..Und äh ja. Also ich habe ich habe das letztens irgendwo mal gelesen oder ich weiß gar nicht wo da hat jemand gesagt, das ist mir im Kopf geblieben. digitale Bildung ist wie Zähne putzen..Das reicht halt nicht einmal im Jahr, sondern das muss ich regelmäßig machen, weil sonst ja gibt's Probleme. Und so ist es halt auch mit IT-Sicherheit und mit Medienkompetenz. Also dieses digitale Leben, in dem wir drin sind, die digitale Bildung ist halt ein Prozess.“


Ich: „Ja, definitiv. Aber und da kommen wir jetzt zu eurer Broschüre und zwar habt ihr einen Leitfaden entwickelt. So und wenn man den jetzt erwerben möchte, wie funktioniert denn das?“


Christoph: „Hmm ja, also es gibt verschiedene Wege. Also der einfachste Weg, ihr schreibt eine Mail und ihr könnt es direkt bei uns bestellen. Mittlerweile haben wir aber auch ein Shop, wo sie direkt bestellt werden kann. Da kann direkt dann Online Payment gemacht werden und dann schicken wir sie raus…und wenn es eine Sammelbestellung geben sollte, also im Auftrag der Schule z.B. oder für größere Projekte, dann gewähren wir auch Rabatte. Das würden wir dann einfach individuell verhandeln können. Da könnt ihr dann auch einfach uns anschreiben oder mich anschreiben und dann finden wir dann eine Lösung. Genau. Und für Einzelbestellung am besten den Shop nutzen. Ähm und genau die Shopadresse kannst du ja auch verlinken.“


Ich: „Genau. Da schickst mir den Link.“


Christoph: „Gebe ich dir genau, schicke ich dir den Link noch und da kann man das dann direkt machen. Genau. Und dann ähm ja, wie gesagt, und was ich halt auch wichtig finde, ist, dass man, wenn man wirklich dann ja, das Thema für wichtig achtet, was in meinen Augen ja ist, einfach auch ja die Info weitergeben, nach draußen tragen.“


 Ich: „Definitiv. Also auch gerne die Podcastfolge / Blogbeitrag weiter teilen, alles teilen.“


Christoph: „Ja. Ja. Ja, weil es ist einfach elementar. Das wird immer wichtiger und die Kinder haben auch einfach das Recht diese Sicherheit zu erfahren und sicher damit aufzuwachsen und ohne Angst und ohne ja Angst haben zu müssen, sage ich mal…sondern da geht's einfach darum, dass man sie bestmöglich abholt.“


Ich: „Genau. Wunderbar. Gut, dann hast du noch abschließende Worte oder war’s das?“


Christoph: „Ja, nee, ich wollte noch mal vielen vielen Dank sagen, dass ich hier bei deinem Podcast teilnehmen durfte. Es hat mir sehr gut gefallen, weil wie gesagt war ein sehr sehr wichtiges Thema und ja, ich freue mich auf die Resonanz.“


Ich: „Ja, danke dir auch, dass du da warst. Und dann bleibt uns nichts anderes als euch einen wunderschönen Tag zu wünschen. Und wenn ihr natürlich Fragen habt noch mal irgendwie zu der Folge, ich nehme das jetzt vorweg, aber dann darf man dir sicher Christoph auch eine E-Mail schreiben, oder?“


Christoph: „Ja, natürlich gerne. Also, das ist ja, das ist ja das, was ich täglich mache und da bin ich bereit zu unterstützen. Gerne.“


Ich: „Ja, gut. Dann vielen Dank und dann bis zum nächsten Mal. Tschüss.“


Christoph: „Ja, danke. Bis dann.“

Ich: „Ciao.“


Christoph: „Ciao.“

 

Sodele, das war jetzt der Beitrag zum Thema IT-Sicherheit und Medienkompetenz.

Wie schon gesagt: Gerne teilen. Bei Fragen gerne Christoph (info@hipp-consult.com)oder mir schreiben und wenn ihr die Broschüre für Grundschulkinder bestellen wollt, ist hier der Link: https://stonefeelings.de/produkt/dont-get-hacked


 

In diesem Sinne…alles Liebe,
deine

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