077_FAQ - Einbezug Eltern ins Coaching? / Bedeutung Traumleben leben? / Social Media - Zeitmanagement?
077_Einbezug Eltern ins Coaching? / Bedeutung Traumleben leben? / Social Media - Zeitmanagement
Hallo und herzlich Willkommen,
heute gibt es mal wieder einen FAQ-Beitrag, also Fragen, die mir aktuell am häufigsten aus meinem Netzwerk gestellt werden, vor allem auf LinkedIn, und zwar von Personen, die mich noch nicht so richtig kennen.
Ich finde es echt interessant, dass es Fragen gibt, die mal hochkommen, und zwar von einigen, und dann wieder verschwinden, so als würde das Universum mir sagen: „Hey, Ines, reflektiere das mal kurz.“ Zumindest fühlt es sich für mich manchmal so an. Anyway.
Heute reden wir über die drei aktuellen Haupt-FAQs, die mir momentan gestellt werden. Die erste Frage ist: Wie werden Eltern ins Coaching einbezogen? Die zweite Frage ist: Was bedeutet für dich Traumleben leben? Und die dritte Frage ist: Ines, du bist ja echt auf allen Social-Media-Plattformen aktiv, wie machst du das? Im Zuge dessen plaudere ich auch ein bisschen aus dem Nähkästchen und über Zeitmanagement.
FAQ 1: Wie werden Eltern ins Coaching einbezogen?
Das ist, wie gesagt, eine Frage, die mir von Personen, die mich noch nicht richtig kennen, zurzeit öfter gestellt wird: Wenn du Kids & Teens coachst, ist es doch wichtig, die Eltern einzubeziehen. Um zwei Zitate aus meinem Netzwerk zu nehmen: „Ich habe nämlich auch die Erfahrung gemacht, dass es oft schon ausschlaggebend ist, wenn die Eltern, beziehungsweise die Mutter, an sich selbst arbeitet und dadurch das Kind eine ganz neue Verbindung zu sich selbst bekommt.“ Oder: „Coaching ist großartig und wichtig, auch für junge Menschen. Jetzt kommt das Aber: Mir fehlen dabei die Eltern und Bezugspersonen. In meiner vergangenen Tätigkeit als Kinder-Mental-Coach habe ich erkannt, dass Kinder großartig mitmachen, sofort begreifen und so kluge Wesen sind, aber dass ein unbewusstes Zuhause einfach vieles wieder ‚kaputt‘ macht.“
Eltern buchen bewusst
Alright, dann gehe ich jetzt mal darauf ein. Zunächst einmal: Eltern, die mich als Coach für ihr Kind buchen, haben in der Regel selbst schon den Wert von richtig gutem Coaching erkannt und erlebt. Und weil sie selbst schon richtig gute Coaches für sich gebucht haben, wollen sie das auch für ihr Kind. Ich habe es also noch nicht erlebt, dass Eltern, die meine Kunden sind, nicht bewusst sind. Das liegt aber, glaube ich, auch einfach an meiner Art der Kommunikation und an meinem Content.
So sind die Eltern bei mir einbezogen
Und jetzt kommen wir zu dem Punkt: Die Eltern sind bei mir natürlich selbstverständlich immer einbezogen, auch wenn der Hauptcoachee das Kind ist. Wenn du deinem Kind zum Beispiel das 1:1-Coaching buchst, bin ich auch täglich für dich als Mama oder Papa Ansprechpartnerin. In der 1:1-Umsetzungsbegleitung bin ich außerdem mindestens einmal pro Woche mit den Eltern im Austausch.
Zusätzlich haben alle meine Kunden meine Handynummer. Das heißt: Wenn irgendetwas wäre, kann mich jeder jederzeit kontaktieren, und logischerweise auch andersherum. Ich kann also auch jederzeit die Eltern kontaktieren, wenn mir zum Beispiel im Rahmen der Gruppencoachings etwas auffällt.
Außerdem versende ich im Vorfeld der Gruppencoachings eine Mail an alle Eltern. Darin frage ich, ob es etwas zu beachten gibt, ob etwas vorgefallen ist, was sich verändert hat oder ob sie mir etwas mitteilen wollen. Oder ob die Eltern selbst Themen haben, die sie gerade wichtig finden und von denen sie möchten, dass ich sie im Coaching anspreche. Natürlich gehe ich dann nicht separat auf das Kind zu und sage: „Ich habe von deinen Eltern gehört, dass …“ Das versteht sich, glaube ich, von allein. Ich habe ja auch genug andere Beispiele, die ich zu den jeweiligen Themen einbringen kann, weil ich wirklich jahrzehntelange Erfahrung habe. Somit sind alle Eltern immer einbezogen und können die Gruppencoachings aktiv mitgestalten.
Darüber hinaus glaube ich, dass auch meine täglichen Insta-Stories, die ich auch auf WhatsApp poste, sowie meine Podcastfolgen und Blogbeiträge sehr hilfreich sind und den Eltern helfen, die Perspektive auf einige Themen zu verändern. Zumindest bekomme ich das immer wieder als Feedback von meinen Kunden.
Das war es erst mal zur ersten FAQ.
FAQ 2: Was bedeutet es, das eigene Traumleben zu leben?
Zunächst einmal: Das Traumleben ist meiner Meinung nach nichts, was erst nach der Schule oder irgendwann später stattfindet. Das Traumleben findet jetzt statt. Jeder Mensch kann in diesem Moment glücklich, erfüllt und erfolgreich sein, denn alles beginnt und endet in uns.
Egal, wie die Situation gerade ist: Wir alle haben in unserem Leben Dinge, für die wir dankbar sein können und die uns glücklich machen, und wir alle haben auch schon einige Erfolge feiern können. Hier, jetzt und heute findet das Traumleben statt.
Nicht auf die Warteposition setzen
Das ist einfach wichtig, sich immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Ich erlebe es so oft, auch in Gesprächen mit anderen Menschen: „Wenn ich die perfekte Figur habe, wenn ich Ziel xyz erreicht habe, dann …“ Aber ehrlich, das macht einfach keinen Sinn, denn man drückt sozusagen selbst eine Stopptaste in seinem Leben und setzt sich auf eine Warteposition.
Und dann kommen solche Aussagen zustande: „Hat das Universum mich vergessen? Wann bin ich endlich dran?“ Solche Situationen kenne ich selbst aus der Vergangenheit, deshalb sage ich das jetzt auch so direkt. Und ja, es ist wichtig, dass wir uns genau daran immer wieder erinnern. Das gebe ich auch immer wieder den Kids & Teens im Coaching mit.
Meine Big 5 for Life
Vielleicht hilft es zusätzlich, wenn ich kurz auf meine Big 5 for Life eingehe. Danach wurde ich zuletzt auch in einem Podcastinterview gefragt. Der Begriff Big 5 for Life kommt von John Strelecky.
Meine Big 5 for Life sind: Erstens, weiterhin gesund zu bleiben, mental und körperlich. Zweitens, jeden Tag mein Bestes zu geben, wohlwissend, dass ich ein Mensch bin und keine Maschine und dass mein Bestes nicht jeden Tag gleich ist. Mir geht es eher darum, dass ich mir abends in den Spiegel blicken und sagen kann: „Ja, basierend auf den heutigen Rahmenbedingungen und Situationen hast du dein Bestes gegeben.“ Drittens, selbst mein Traumleben zu leben, also glücklich, erfüllt und erfolgreich zu sein, und zwar in jedem Lebensbereich. Viertens, zu sehen und zu erleben, was da noch alles möglich ist, also noch mehr meine eigenen Potenziale zu entfalten. Und fünftens, eine Inspiration für andere zu sein und sie dabei zu unterstützen.
Das sind meine Big 5 for Life, und das bedeutet für mich persönlich, mein Traumleben zu leben. Gleichzeitig ist dieses Traumleben für jeden anders, und da darf jeder für sich selbst definieren, was es bedeutet. Und weil ich für mich diese Klarheit habe, öffne ich im Coaching jedem einzelnen Kind den Raum, das auch für sich selbst zu erkennen und immer mehr Klarheit darüber zu bekommen.
FAQ 3: Wie schaffst du es, auf allen Social-Media-Plattformen aktiv zu sein?
Zunächst einmal: Ich habe mir nie die Frage gestellt, wie ich das mache, denn mir macht Social Media Spaß. Mir macht es Spaß, im Austausch mit Menschen zu sein. Ich stelle mir nicht die Frage, wie es mir gelingt, sondern wie ich es will und wie es mir Spaß macht.
Kein Content-Plan, dafür feste Zeitslots
Mir macht es Spaß, keinen Content-Plan zu haben. Ja, ich poste regelmäßig sonntags, aber meistens überlege ich mir erst samstags, was ich poste. Das, was mich in dem Moment bewegt, die Fragen, die mir gestellt werden, oder natürlich, wenn ich in Interviews war, das Interview.
Bei Stories mache ich es genauso. Ich lasse mich einfach vom Leben inspirieren und rede dann darüber. Deshalb haben meine Instagram- und WhatsApp-Stories, beziehungsweise auch Facebook, das ist ja automatisch mit Insta verknüpft, eher den Charakter eines persönlichen Business-Tagebuchs. Sonst tausche ich mich viel mit Menschen in DMs aus. Klar, dafür habe ich Zeitslots reserviert: einen am Vormittag, einen rund um die Mittagspause und einen am Abend.
Alles selbst gemacht, keine KI
Und ja, ich mache alles selbst, denn ich sehe es so: Ich tausche mich mit Menschen aus, und ich schicke ja auch nicht eine Freundin zu einem Date vor. Deshalb schreibt auch keine KI meinen Content, sondern zu 100 Prozent Ines. Bei einem Date oder anderen Treffen im Real Life frage ich schließlich auch nicht ChatGPT und Co. Warum also auf Social Media? Das macht für mich keinen Sinn.
Daher noch mal ganz klar und deutlich: Auf all meine Social-Media-Plattformen habe nur ich Zugriff. Wer mir schreibt, schreibt mit mir und mit niemandem sonst.
Zeitmanagement ist Eigenmanagement
Und ja, natürlich hat das alles mit Struktur, Fokus, Konzentration und Präsenz zu tun. Aber ehrlich, ich bin einfach ein Organisations- und Strukturtalent, und deshalb habe ich mir die Frage nie gestellt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich 2019 erst einmal nebenberuflich gegründet habe. Als ich dann vor vier Jahren bei Mercedes meinen Job gekündigt habe, dachte ich einfach nur: Wer es schafft, seinen Job erfolgreich zu machen (ich hatte in dem Job damals auch einige Extra-Aufgaben) und nebenher ein erfolgreiches Business aufzubauen, der schafft alles.
Meiner Meinung nach hat das alles mit dem Thema Zeitmanagement zu tun, beziehungsweise eigentlich ist es nicht Zeitmanagement, sondern Eigenmanagement, nämlich, wie schon gesagt: Struktur, Fokus, Präsenz und die Frage: Wie sehr willst du es? Und gleichzeitig die Frage: Wie willst du es haben, wenn alles möglich ist? Klar, ich habe auch nicht jeden Tag gleich viel Spaß an Social Media, und manchmal denke ich: Echt jetzt? Nein. Aber das ist ja wie bei allem: Manchmal hat man keinen Bock auf Sport, auf Kochen oder sonst was, aber man macht es trotzdem, und dann kommt auch der Spaß wieder.
Nicht von einer Plattform abhängig sein
Noch ein Punkt: Für mich war schon immer klar, dass ich mich nicht von einer Plattform abhängig machen lasse. Wäre ich nur auf Insta oder Facebook und Meta beschließt irgendetwas oder die Plattform funktioniert einfach nicht mehr, dann habe ich eben noch andere Plattformen. Und mein Podcast und mein Blog sind sowieso mein eigenes Sprachrohr. Das ist für mich auch mit ein Grund, warum ich überall Content mache.
Wie gesagt, ich mache keinen unterschiedlichen Content für die verschiedenen Plattformen. Warum auch? Ich bin Ines, und ich bin die gleiche Ines auf LinkedIn, Facebook, Insta, TikTok, YouTube, in meinem Blog und Podcast und eben auch in meinen Coachings. Das erleichtert natürlich auch enorm die „Arbeit“ mit Social Media.
Algorithmen, Zahlen und der direkte Austausch
Noch ein Punkt: Die Algorithmen sind mir einfach egal. Ich vertraue darauf, dass das, was von Herzen kommt, auf Herzen wirkt und die richtigen Menschen es einfach sehen. Und wie gesagt, das A und O ist der direkte Austausch mit Menschen.
Daher bin ich zum Beispiel auch niemand, der irgendwelche Posts kommentiert oder liked. Also schon mal, aber ganz, ganz selten. Ich gehe meistens in die Apps hinein, mache das, was ansteht, und wenn mir mal ein Post ausgespielt wird, der mich wirklich interessiert, dann interagiere ich auch. Aber ganz selten scrolle ich noch herum und schaue mir anderen Content an. Das ist der Punkt Selbstmanagement, Fokus und Konzentration.
So mache ich es. Generell ist bei diesem ganzen Social-Media-Game einfach wichtig, das zu machen, was sich für einen selbst gut anfühlt, denn dann macht es auch Spaß. Wichtig ist außerdem, nicht auf irgendwelche Zahlen zu schauen, also sich nicht von Likes, Follows und Co. und damit von Feedback im Außen abhängig zu machen, denn das kann sonst ganz schön irritieren. Wenn du merkst, dass sich dein Kind noch sehr davon abhängig macht, was die anderen denken, dann melde dich einfach bei mir, und wir verändern das gemeinsam.
Deine Frage im nächsten Beitrag
So, das waren die drei aktuell am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du auch eine Frage hast, schreib mir sehr gern. Vielleicht beantworte ich sie dann in einem der nächsten Blogbeiträge.
Mein Interview bei Baden1
Ach, und dann möchte ich euch noch auf mein Interview bei Baden1 aufmerksam machen. Dort habe ich darüber gesprochen, was EINS SEIN in meiner Arbeit bedeutet, warum Identitätsarbeit meiner Meinung nach das A und O ist und warum ich sage, dass eine Blockade auch nur Energie ist. Natürlich bekommst du von mir als Mama oder Papa auch einige Tipps an die Hand. Du findest das Interview hier: Ines Banghard bei Baden1.
Mein Angebot für dich
Und zum Schluss: Wenn du mich als Coach für dein Kind möchtest, dann schreib mir einfach oder vereinbare dir dein kostenloses Beratungsgespräch. Du findest alle Angebote, wie ihr mit mir arbeiten könnt, auf meiner Website….
In diesem Sinne: Alles Liebe und hab einen wundervollen Tag und bis zum nächsten Mal,
deine











