080_Die Essenz meiner Coachings und meine Art zu leben
080_Die Essenz meiner Coachings und meine Art zu leben
Hallo und herzlich Willkommen,
zu einem neuen Blogbeitrag! Es war ein bisschen ruhiger hier, der letzte Beitrag war ja Mitte Juni. Aber ich hatte einfach einiges zu tun: Ich war zu zwei Interviews eingeladen und hatte parallel noch einen Impulsvortrag. Daher wundere dich nicht, wenn hier mal keine Beiträge kommen. Das habe ich schon in Beitrag 001 gesagt: Der Podcast entwickelt sich einfach, und ich nehme dich mit auf meine eigene Lebensreise, mittlerweile auch auf die der Menschen, die diesen Blog / Podcast aktiv mitgestalten, weil ich sie als Gesprächspartner einlade.
Das Traumleben beginnt jetzt, nicht erst nach der Schule
Meiner Meinung nach findet das Traumleben nicht erst nach der Schule statt. Jedes Kind kann jetzt schon glücklich, erfüllt und erfolgreich sein.
Wenn ein Kind das jetzt schon ist, dann ist es das auch in Zukunft und in der Zu-Zukunft. Dann geht es weniger darum, was dein Kind später macht, sondern darum, dass es weiß, was ihm oder ihr im Leben wichtig ist. Dann trifft es diese Entscheidungen automatisch für sich und zieht die Menschen und Dinge in sein Leben, die es in dem Moment „braucht“, um weiterzukommen. Das ist meine Grundüberzeugung.
SELBSTbewusstSEIN: Die Nummer 1 Eigenschaft für das eigene Traumleben
Deshalb sage ich auch, dass SELBSTbewusstSEIN die Eigenschaft Nummer 1 für das eigene Traumleben ist. Je bewusster sich dein Kind seiner selbst ist, desto leichter ist es. Und sich selbst bewusst zu sein, ist nichts, was man einmal macht und dann aufhört. Es ist eine lebenslange Reise der eigenen Weiterentwicklung, eine komplett andere Art zu leben. Ich zeige dir das jetzt an einem Beispiel von mir. Dieses Beispiel und die Reaktionen auf meine Instastories, als ich es mit meinem Netzwerk geteilt habe, haben mich nämlich zum heutigen Blogbeitrag inspiriert.
Ein Beispiel aus meinem Alltag: Der verwirrende Kommentar
Wie du vielleicht weißt, poste ich auf allen Social-Media-Plattformen einmal pro Woche immer das Gleiche, also auf TikTok, YouTube, LinkedIn, Instagram und Facebook. Das mache ich, weil ich auf jeder Plattform dieselbe Person bin. Deshalb brauche ich, so habe ich mich entschieden, auch keinen unterschiedlichen Content.
Und jetzt kommen wir zum Beispiel: Unter einem Video von mir habe ich einen Kommentar bekommen, den ich am Anfang gar nicht richtig einordnen konnte. Das war für mich ziemlich verwirrend, denn er ging in drei verschiedene Richtungen. Erstens: Eltern nehmen sich keine Zeit mehr für ihre Kinder. Zweitens: Was ist, wenn doch xyz passiert, bezogen auf den Coaching-Prozess? Und drittens war da noch ein Anteil in mir, der dachte: Will der mich damit jetzt eigentlich angreifen, oder was will der von mir?
Ich nehme dich jetzt einfach mit hinein, wie ich damit umgegangen bin, weil es so viele Erkenntnisse bereithält.
Ein wichtiger Hinweis zur Privatsphäre
Aber zunächst eines: Alles, was ich in meinem Content, sei es auf Social Media, im Blog oder im Podcast, an Insights aus dem Coaching teile, sind kurze (!) Ausschnitte. Ich werde definitiv nicht einen gesamten Coaching-Prozess im Detail erläutern.
Das ist Privatsphäre, und zusätzlich handelt es sich um Kinder. Wenn ich einmal länger erzähle, dann so high level, dass niemals irgendein Kind identifiziert werden könnte. Das ist auch der Grund, warum ich lieber von mir im Detail erzähle. So bleibt es greifbar und für jeden nachvollziehbar, was ich meine. Und im Endeffekt, das sage ich ja auch immer, geht es nie um die Geschichte im Außen, sondern nur darum, wie dein Kind sich in Bezug zu dieser Geschichte sieht: als „Opfer“ oder als Schöpfer, aka Star seines Lebens, der alles selbst in der Hand hat und gestaltet.
Meine Reaktion: Nachfragen statt interpretieren
Zurück zum Kommentar auf Social Media: Was habe ich gemacht? Genau das, was ich Kids & Teens immer rate, wenn sie verwirrt sind oder denken, dass sie blöd angemacht werden: Ich habe erst einmal nachgefragt: „Wie meinst du das?“ Ich weiß und erlebe es auch bei den Kids & Teens in ihrem Alltag: Personen, die andere angreifen wollen, antworten dann nicht mehr. Niemand macht sich die Mühe, da herumzudiskutieren, weil man dem Gegenüber signalisiert: „Mit mir nicht.“ Dann suchen sie sich ein neues „Opfer“.
Bei mir kam aber eine Antwort, wieder in alle möglichen Richtungen. Und da war mir, um ehrlich zu sein, meine Zeit zu wertvoll, und der Kommentar wäre zu kurz gewesen. Deshalb habe ich nur geschrieben: „Danke für deine Perspektive. Basierend auf meiner über 20-jährigen Arbeit mit Kids & Teens sehe ich das differenzierter. Das alles sprengt aber den Kommentar. Du kannst dich aber gern über den Podcast und den Blog näher über meine Arbeit informieren.“ Ich wollte ja schließlich nicht unhöflich sein. Aber mit jemandem, der mich nicht kennt, alle Aspekte zu diskutieren, dafür war mir meine Zeit wirklich zu wertvoll.
Einen Tag später kam dann: „Danke für die wertvolle Arbeit, die du machst. Aber wie ist das denn? Nach dem Coaching müssen die Kids das ja alleine mit den Eltern integrieren und weiter umsetzen.“ Darauf habe ich geschrieben: „Danke. Und ja, bei anderen ist das so. Bei mir gibt es dauerhaften Zugriff und Zugang auf alles gratis, zum Beispiel auch zu monatlichen Gruppencoachings (Star deines Lebens Community), und die Eltern sind immer mit im Boot. Details Podcastfolge / Blogbeitrag 077."
Damit war das Thema für mich eigentlich beendet, und ich habe in meiner Insta-Story nur die Quintessenz dieser Geschichte geteilt: Weniger diskutieren, weniger interpretieren, sich weniger schnell angegriffen fühlen, sondern bei Verwirrung lieber nachfragen: „Wie meinst du das?“
Die Reaktionen auf meine Insta-Story: Projektion und Spiegel
Dann kamen aber die Reaktionen auf diese Insta-Story, und da wusste ich: Okay, das wird eine eigene Podcastfolge beziehungsweise ein eigener Blogbeitrag. Die Reaktionen gingen ungefähr in die Richtung: „Zudem wissen wir ja, das ist alles nur eine Projektion desjenigen. Jeder sieht die Welt aus seinen eigenen Augen und aus seiner eigenen Perspektive. Und so ein Kommentar beinhaltet ganz viel Selbstaussage.“ Also auf Deutsch: Was Peter über Hans sagt, sagt mehr über Peter aus als über Hans.
Und ja, in der einen Perspektive ist das korrekt. In einer anderen Perspektive kommt aber hinzu, dass wir alle eins sind. Das heißt: Ja, der Kommentar sagt mehr über den Kommentierenden aus als über mich. Aber Anteile von ihm stecken auch in mir, sonst könnte ich das gar nicht erkennen. Ich erkläre gleich, was ich damit meine.
Also, ja, jeder sieht die Welt unter seinem eigenen Filter. Auf den Kommentar bezogen, der mich eingangs verwirrt hat, bedeutet das: Er sieht die Welt in dem Fall so, dass Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder haben, sich keine Zeit mehr nehmen oder nicht mehr so liebevoll sind. Das ist seine Wahrheit, vielleicht weil er es selbst erlebt hat, weil es in seinem Umfeld anders ist oder weil er es in der Zeitung oder Presse mitbekommt oder Ähnliches. Das sind keine Aussagen, sondern Mutmaßungen von mir, denn ich kenne diese Person nicht. Es dient einfach wieder nur als Beispiel, um meinen Coaching-Ansatz und die Art und Weise, wie ich lebe, in der Essenz greifbar zu machen.
Und natürlich sehe auch ich meine Welt unter einem Filter. In Bezug auf Eltern und ihre Kinder erlebe ich es komplett anders: Eltern nehmen sich bewusst mehr Zeit für ihre Kinder, sind präsent und für sie da, sind liebevoll und wollen ihr Kind am liebsten vor allem Schmerz beschützen, weil sie nur das Beste für ihr Kind wollen. Herausfordernd ist eher ein anderes Thema, und zwar das Loslassen.
Exkurs: Loslassen fällt mit einem Profi leichter
Dazu gibt es bereits die Podcastfolge beziehungsweise die Podcastfolge / Blogbeitrag 024. Gleichzeitig muss ich sagen, dass auch hier bei den Eltern eine große Erleichterung eintritt, wenn ihre Kids bei mir im Coaching sind. Dann fällt das Loslassen leichter. Das ist wie beim Schwimmtraining: Wenn ein Kind noch nicht schwimmen kann und in einen Schwimmkurs geht, fällt es den Eltern auch leichter, entspannt mit diesem Kind ins Wasser zu gehen. Das heißt natürlich nicht, dass die Kinder unbeaufsichtigt sind, nur am Rande, ich war früher ja bei der DLRG. Was ich damit sagen will, ist im übertragenen Sinne gemeint, lässt sich aber eins zu eins aufs Coaching übertragen: Loslassen fällt leichter, wenn man einen Profi an seiner Hand hat. Und dennoch ist es wichtig, Schritt für Schritt loszulassen und das Kind nicht sofort ins kalte Wasser zu schmeißen.
Wir sind alle eins: Das Außen ist unser Spiegel
So, aber zurück zum Kommentar. Jetzt könnte man denken: „Was interessiert mich überhaupt das Geschwätz von ihm, wenn jeder seine Welt einfach unter einem bestimmten Filter sieht?“ ABER: Wir sind nun mal alle EINS. Wie gesagt, ich habe Anteile von ihm und er von mir, sonst würde ich das nicht erkennen. Und somit ist das Außen unser Spiegel.
Zum einen hätte ich auch wählen können: „Vielleicht stimmt das ja doch, dass Eltern keine Zeit für ihre Kinder haben, und eben das Blabliblup.“ Aber ich habe das gewählt, was ich selbst erlebe, und damit genau dieses Feld weiter genährt.
Zum anderen war er aber noch auf eine ganz andere Art mein Spiegel: Wie gesagt, ein Teil von mir hat sich erst einmal angegriffen gefühlt. Aus einem alten Anteil in mir heraus hätte ich früher wirklich so reagiert: Ich hätte mich gerechtfertigt und zusätzlich die Eltern gleich noch verteidigt.
Ich kämpfe nicht: Meine bewusste Entscheidung
Aber auch diese alte Identität habe ich in dem Moment nicht genährt, sondern mich für die jetzige entschieden: Ich kämpfe nicht, und ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich muss auch nicht wie der Messias herumlaufen, und gleichzeitig kann ich ihn dennoch mit Respekt und Wertschätzung behandeln. Er hat sich ja schließlich die Zeit genommen, meinen Content zu kommentieren.
Deshalb habe ich einfach entschieden, ihn an meinen anderen Content zu verweisen. Denn, und jetzt geht es noch tiefer: Ich habe entschieden, dass ich nur noch Menschen in mein Leben ziehe, die schlau sind und mit ein paar Blicken erfassen, was meine Botschaften sind und wie wertvoll meine Arbeit ist.
Dadurch war die gesamte Diskussion, die er in sich geführt hat, beendet. Und für mich war sie im Außen nie da, weil ich in dem Moment nicht wirklich etwas im Außen gemacht habe. Ich habe erneut einfach nur voller SELBSTbewusstSEIN entschieden, welches Feld ich nähre und dass alles in uns beginnt und endet.
Und er hat ja dann geschrieben: „Danke für deine wertvolle Arbeit.“ Also: Alles beginnt und endet in uns. Summa summarum kann ich deshalb nur sagen: Q. e. d. (quod erat demonstrandum), was zu beweisen war. Genau das meine ich damit, dass SELBSTbewusstSEIN die Nummer 1 Fähigkeit für das Traumleben ist.
Öffentliche Präsenz braucht Selbstbewusstsein
Hier möchte ich noch eine Anmerkung machen, denn ich habe zwei weitere Punkte für mich erkannt. Der erste geht in Richtung Traumjob „Influencer“. Ich sehe mich zwar nicht als klassische Influencerin, sondern eher als jemanden, der in der Öffentlichkeit präsent ist. Aber was ich hier erkannt habe: Dieser Job oder generell öffentliche Präsenz setzt einiges an Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Klarheit über die eigenen Werte voraus. Wen das Thema „Traumjob Influencer“ mehr interessiert: Auch dazu gibt es bereits eine Podcastfolge beziehungsweise einen Blogbeitrag, die Nummer 019.
Warum es die Star deines Lebens Community gibt?
Der letzte Punkt, auf den ich eingehen will: Er hat ja auch geschrieben: „Ja, aber die Kinder müssen das nach dem Coaching selbst umsetzen und integrieren.“ Damit sind wir bei dem Grund, warum ich vor drei Jahren die Star deines Lebens Community ins Leben gerufen habe. Das war einfach aus Eigeninteresse: Am Anfang habe ich nach dem Coaching oft mit allen Kids & Teens geschrieben, nach dem Motto: „Wie geht’s dir? Gib mir mal ein Update.“ Mir war aber schon damals bewusst, dass ich komplett überfordert wäre, wenn ich das bei jedem so weiterführen würde und mehr Kids & Teens dabei sind. Aber gar kein Kontakt ging für mich auch nicht wirklich, da hätte ich ein Problem mit dem Loslassen gehabt. Und um ehrlich zu sein: Das ist es ja, was mich wirklich erfüllt, die Entwicklung der Kids & Teens mitzuerleben und zu sehen, wie sie immer mehr ihr Traumleben leben.
Genau deshalb gibt es die Star deines Lebens Community und den dauerhaften Gratis-Zugang zur Community und zu den Meetings. Das ist einfach ein Win-win und somit eine Magic Co-Creation. Um den Kommentar zu reflektieren: Das „Problem“, dass die Kinder es alleine umsetzen müssen, war bei mir nie präsent, weil für mich klar war, dass ich im Nachgang sowieso da bin. Deshalb fand ich es so interessant, anhand des Kommentars bei mir selbst zu reflektieren: Ich habe die Lösung des Problems, das andere mir jetzt spiegeln, schon vor drei Jahren umgesetzt. Für mich ist es also gar keines.
Magic Co-Creation: Was in der Community passiert
Umso mehr freue ich mich natürlich, dass sich nicht nur ich immer auf die Coachings freue, sondern auch die Kids & Teens sich auf mich und die anderen freuen. Wieder eine Magic Co-Creation.
Und so krass: Einer hat sich letztens sogar aus dem Urlaub in Thailand eingewählt, obwohl seine Mama mir im Vorfeld geschrieben hatte, dass er nicht kommen würde. 19 Uhr in Deutschland bedeutet schließlich 0 Uhr in Thailand. Aber er war da, und zwar bis zum Schluss, also bis 20 Uhr deutscher Zeit und 1 Uhr nachts in Thailand. Das hat mich voll gefreut. Dann hat eine erzählt, dass sie ihren Schulabschluss mit 1,4 als Klassenbeste abgeschlossen hat, und eine andere hat ein Lob im Zeugnis der 5. Klasse bekommen. Der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule ist manchmal echt herausfordernd, aber sie hat ihn mit Bravour gemeistert. Schön fand ich auch, dass eine 7-Jährige ganz neu dabei war und sich so eingefügt hat, als hätte sie schon immer dazugehört. Das begeistert mich immer wieder: Es kommen neue Kids dazu, und alle werden voller Liebe, Respekt und Wertschätzung aufgenommen. Hach, einfach eine Magic Co-Creation.
Was sich im Coaching über die Jahre verändert hat
Und noch einen Punkt finde ich schön, denn danach wurde ich letztens gefragt: Was hat sich bei mir im Coaching über die Jahre verändert? Die Eltern, die auf mich zukommen, haben tendenziell immer jüngere Kids. „Jünger“ bedeutet mittlerweile auch einige 7-Jährige.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Themen krasser werden und immer früher kommen, sondern damit, dass die Eltern bewusster sind und erkennen, dass sie es für ihr Kind leichter haben wollen und nicht warten, bis irgendwann der krasse Schmerz eintritt. Oder um es mit den Worten von jemandem zu sagen, mit dem ich vor Kurzem einen virtuellen Kaffeeklatsch hatte: Die Eltern kommen schon bei Bauchweh und nicht erst, wenn der Blinddarm kurz vor dem Platzen ist. Ja, ein krasses Beispiel, aber so ist es, und ich finde das eine durchaus positive Entwicklung.
Mein Angebot für dich
Damit beende ich den heutigen Blogbeitrag. Wenn du mich auch als Coach für dein Kind willst, findest du auf der Website alle Angebote im Detail. Wenn du kurz mit mir quatschen willst, schreib mir einfach oder vereinbare dein kostenloses Beratungsgespräch.
Alles Liebe und hab einen wundervollen Tag,
deine










